
HB ZÜRICH. Das Passagiergeschäft legte im Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent zu, das Frachtaufkommen um 34,3 Prozent, wie der Internationale Luftfahrtverband IATA am Dienstag mitteilte. Der Luftfrachtverkehr gilt als maßgeblicher Indikator für die Entwicklung des weltweiten Handels.
Nach den Einbrüchen im April infolge der Asche-Wolke habe die Nachfrage im Mai wieder kräftig angezogen, sagte IATA-Chef Giovanni Bisignani. Der Passagierverkehr liege nun ein Prozent über dem Vor-Rezessions-Niveau, das Frachtgeschäft sechs Prozent. Die europäischen Fluggesellschaften verbuchten mit einem Plus von 8,3 Prozent die geringsten Zuwächse im Passagiergeschäft, Spitzenreiter waren dagegen die lateinamerikanischen Airlines mit einem Anstieg von 23,6 Prozent.
Für die europäischen Fluggesellschaften hatte der in Genf ansässige Verband vor einigen Wochen eine düstere Prognose abgegeben. Die Airlines in Europa dürften demnach 2010 tiefrote Zahlen schreiben.Während sich die Konkurrenz im Rest der Welt von der Wirtschaftskrise schneller erholt als erwartet, lasten in Europa die Schuldenkrise, Streiks und die Beeinträchtigungen durch die Vulkanaschewolke aus Island auf den Fluggesellschaften. Der IATA gehören etwa 230 Fluggesellschaften aus 125 Ländern an.
























