
Die deutsche Schiffbauindustrie ist in den vergangenen zwölf Monaten weiter geschrumpft. Anfang September arbeiteten noch 16 350 Beschäftigte auf den Werften an der Küste, das sind gut 400 weniger als ein Jahr zuvor, wie die IG Metall Küste am Dienstag in Hamburg mitteilte.
Seit 2008 seien damit im Schiffbau rund 4200 Arbeitsplätze weggefallen. Trotz Kurzarbeit auf den Werften und weniger Arbeitsplätzen sei gleichzeitig der Anteil der Leiharbeit von 12 auf 15 Prozent gestiegen; bei einigen Werften sind es 30 bis 50 Prozent. Die Gewerkschaften setzen nun auf den einsetzenden Boom der Offshore-Windenergie in Deutschland, wo viele Spezialschiffe benötigt würden. Die Politik müsse diesen Wandel durch eine aktive Industriepolitik unterstützen.













