Immobilien: Sinkende Nachfrage nach Büroflächen erwartet

Immobilien: Sinkende Nachfrage nach Büroflächen erwartet

Der Markt für Büroimmobilien steht vor einem Nachfrageeinbruch. Das ergibt die jüngste Experten-Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn, deren zentrale Ergebnisse der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegen.

Erwarteten Anfang des Jahres noch 38 Prozent der über 400 an der Umfrage teilnehmenden Branchen-Insider eine steigende Nachfrage nach Büroimmobilien, sind es jetzt nicht einmal mehr halb so viele: 17 Prozent. Anfang des Jahres glaubten noch 22 Prozent der Befragten an zunehmende Leerstände in Bürohäusern - jetzt  30 Prozent. BBSR-Immobilienexpertin Eva Korinke  konstatiert insgesamt "eine an den Umfragewerten abzulesende Trendwende der zuletzt herausragend optimistischen Konjunkturstimmung".

An der aktuellen Befragung nahmen insgesamt 462 Immobilienprofis aus allen Marktsegmenten teil. Demnach erwarten Deutschland Immobilienprofis in anderen Marktsegmenten einen weniger harten Abschwung. 51 Prozent der Befragten sehen eine steigende Nachfrage nach Lager- und Umschlaghallen sowie großen Wohnimmobilien. Drei von vier Befragten erwarten auch, dass die Nachfrage nach Wohnimmobilien in guten Lagen in den kommenden Monaten weiter steigt.

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