Abgas-Affäre: Fiat lässt Termin platzen und brüskiert Dobrindt

Abgas-Affäre: Fiat lässt Termin platzen und brüskiert Dobrindt

, aktualisiert 19. Mai 2016, 18:22 Uhr
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Dobrindt kritisiert Fiat dafür, der Einladung des Verkehrsministeriums nicht gefolgt zu sein.

Quelle:Handelsblatt Online

Verkehrsminister Dobrindt hatte Fiat und Opel zum Rapport geladen – doch nur ein Konzern schickte einen Vertreter nach Berlin, der andere ließ den Termin platzen. Der Minister kritisierte das Verhalten scharf.

BerlinBei der Aufarbeitung der Abgas-Affäre hat der Autokonzern Fiat Chrysler die Bundesregierung brüskiert. Der Hersteller ließ am Donnerstag einen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) angesetzten Besprechungs-Termin platzen, wie das Ministerium in Berlin mitteilte. Fiat habe in einem Anwaltsschreiben mitgeteilt, alleine italienische Behörden seien für die Frage zuständig, ob Fiat-Fahrzeuge die europarechtlichen Abgas-Vorschriften einhalten. Zuvor hatten darüber „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR sowie die „Welt“ berichtet.

Dobrindt kritisierte den Hersteller scharf: „Dieses unkooperative Verhalten von Fiat ist völlig unverständlich.“ Die Untersuchungskommission habe Zweifel, ob bei Fiat die Typgenehmigungsvorschriften eingehalten worden seien. Von einem Fiat-Sprecher gab es keinen Kommentar dazu.

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Auch bei Fiat soll es Unregelmäßigkeiten bei Abgaswerten von Dieselfahrzeugen geben. Erst am Mittwoch hatte sich Dobrindt mit Vertretern von Opel getroffen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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