
Wolfsburg Die Absatzkrise in Westeuropa und hohe Investitionen in neue Technik und Modelle haben den Betriebsgewinn von Volkswagen im Herbstquartal stark schrumpfen lassen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank im Zeitraum Juli bis September binnen Jahresfrist um 19 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro, wie Europas Marktführer am Mittwoch mitteilte. In etwa soviel hatten auch von Reuters befragte Analysten im Schnitt erwartet. Der Quartalsumsatz kletterte um 27 Prozent auf knapp 47 Milliarden Euro.
An der Prognose, wonach Umsatz und Absatz im laufenden Jahr zulegen sollen, hielt das VW-Management fest. Der Betriebsgewinn soll wie im Vorjahr 11,3 Milliarden Euro erreichen. Die positive Entwicklung des Konzerns halte in dem herausfordernden Umfeld an. Positive Impulse erwartet VW von seiner breiten Palette an Automodellen. Die Auslieferungen an die Kunden würden 2012 im Vergleich zum Vorjahr sogar steigen.
Das Umfeld für die Autobranche ist auf dem europäischen Markt derzeit wenig verheißungsvoll. Im September wurden in der EU laut Branchenverband ACEA nur noch 1,1 Millionen Neuwagen zugelassen. Das sind rund elf Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Davon blieb auch der Volkswagen-Konzern nicht verschont. Die Kernmarke VW verlor in Europa im September fast 14 Prozent und schnitt damit noch schlechter ab als die Krisenmarken Citroën oder Peugeot.
Die VW-Aktie behauptete sich einem schwächeren Umfeld.
























