Airbus: Auftragseingang bricht ein

Airbus: Auftragseingang bricht ein

, aktualisiert 27. April 2017, 07:37 Uhr
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Noch sind die Auftragsbücher des Flugzeugherstellers gefüllt – neue Aufträge kommen aber nur zögerlich.

Quelle:Handelsblatt Online

Umsatz und Gewinn gesteigert, aber deutlich weniger Aufträge: Airbus zeigt eine gemischte Quartalsbilanz. Noch gibt sich Chef Tom Enders gelassen. Doch gerade der Militärtransporter A400M bereitet ihm Kopfzerbrechen.

MünchenDer Flugzeugbauer Airbus hat im ersten Quartal vom Verkauf seiner Rüstungselektroniksparte profitiert. Der Gewinn kletterte binnen Jahresfrist um die Hälfte auf 608 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte indes nur um sieben Prozent auf 13 Milliarden Euro zu. Der Auftragseingang halbierte sich annähernd auf 3,8 Milliarden Euro. Konzernchef Tom Enders äußerte sich dennoch gelassen. „Wie erwartet fiel der Auftragseingang im ersten Quartal gering aus. Doch unser gut gefülltes Auftragsbuch mit mehr als 6.700 Bestellungen für Zivilflugzeuge unterstützt den weiteren Produktionshochlauf”, erklärte er. Die Verzögerungen beim Militärtransporter A400M bereiten dem Konzern weiter Kopfzerbrechen, wenn auch die Gespräche mit den Kundenstaaten wie geplant aufgenommen worden seien.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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