Alcoa: Aluminium-Preisverfall belastet Gewinn und Umsatz

Alcoa: Aluminium-Preisverfall belastet Gewinn und Umsatz

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Eine Aluminium-Schmelzhütte von Alcoa.

Niedrige Metallpreise, ein starker Dollar und Kosten im Zusammenhang mit Werksschließungen haben den Gewinn des US-Aluminiumkonzerns Alcoa einbrechen lassen.

Weiterhin niedrige Preise für Aluminium haben dem amerikanischen Aluriesen Alcoa zum Auftakt der US-Berichtssaison zu schaffen gemacht. Der bereinigte Gewinn je Aktie fiel von 28 Cent im ersten Quartal 2015 auf 7 Cent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Analysten hatten allerdings mit einem deutlicheren Rückgang auf zwei Cent gerechnet.

Der Umsatz sank um knapp 6 Prozent auf 4,95 Milliarden US-Dollar (4,34 Mrd Euro) und damit deutlich stärker als erwartet. Grund waren der Mitteilung zufolge auch Währungseffekte wie der starke US-Dollar zum Euro.

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In einer ersten Reaktion zeigten sich die Anleger enttäuscht: Im nachbörslichen Handel fiel der Kurs der Alcoa-Aktie um mehr als 3 Prozent und gab damit die Gewinne im regulären Geschäft zum großen Teil wieder ab.

Alcoa Metallkonzern schließt größte Aluminium-Hütte der USA

Der US-Metallkonzern Alcoa schließt die größte Aluminium-Schmelzhütte der USA, das Werk Warrick in Indiana. Grund dafür sind wegbrechende Aluminium-Preise.

Eine Aluminium-Schmelzhütte von Alcoa. Quelle: REUTERS

Alcoa eröffnet traditionell den vierteljährlichen Bilanzreigen der US-Konzerne. Weil Aluminium in vielen Branchen eingesetzt wird, gelten die Zahlen als richtungsweisend. Alcoa will sich im zweiten Halbjahr 2016 in zwei Unternehmen aufzuspalten. Die klassische Herstellung von Rohmaterialien wird von technologisch anspruchsvolleren Produkten getrennt. Unter dem Namen Alcoa soll weiter das traditionelle Geschäft laufen.

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