Angst vor Arbeitsplatzverlusten: Porsche fürchtet keinen massiven Stellenabbau durch E-Mobilität

Angst vor Arbeitsplatzverlusten: Porsche fürchtet keinen massiven Stellenabbau durch E-Mobilität

, aktualisiert 10. Dezember 2016, 17:16 Uhr
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Beim Konzern glaubt man nicht an größere Arbeitsplatzverluste im Zuge der Elektrostrategie.

Quelle:Handelsblatt Online

Die E-Mobilität wird laut Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück nicht zu massenhaftem Stellenabbau in der Autoindustrie führen. In der Vergangenheit hätten sich solche Horrorszenarien bei neuen Technologien auch nie erfüllt.

StuttgartPorsche-Betriebsratschef Uwe Hück rechnet im Zuge der Elektromobilität nicht mit einem massiven Stellenabbau in der Autoindustrie. Auch in den 1990er Jahren sei das Horrorszenario der menschenleeren Fabrik nach dem Einzug der Roboter nicht eingetreten, sagte Hück dem Branchenblatt „Automobilwoche“. „Es hat sich gezeigt, dass wir die Technologie gebraucht haben und trotzdem enorm viele Jobs schaffen konnten. So wird es auch bei der E-Mobilität sein.“

Nach Einschätzung der IG Metall werden Elektromobilität und Digitalisierung zumindest zu drastischen Umwälzungen für die Beschäftigten führen. Firmen wie VW, Daimler und Bosch ringen bereits mit diesem Wandel. „Jede Menge Beschäftigte müssen umqualifiziert werden“, erklärte jüngst Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht.

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Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche entwickelt derzeit sein erstes reines Elektroauto („Mission E“), das zum Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen soll. Hybridmodelle von Porsche gibt es bereits.

Quelle:  Handelsblatt Online
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