ArcelorMittal: Stahlkocher investiert in deutsche Werke

ArcelorMittal: Stahlkocher investiert in deutsche Werke

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Am Hochofen 5 des zum Stahlkonzern ArcelorMittal gehörenden Werkes im brandenburgischen Eisenhüttenstadt überwacht ein Mitarbeiter den Abstich des flüssigen Eisens.

Die deutsche Stahlbranche hadert mit dem schwächelnden Geschäft. Geringe Investitionen sind häufig die Folge – doch der größte Stahlkocher der Welt, ArcelorMittal, widerspricht diesem Trend und investiert Millionen.

Der weltgrößte Stahlkocher ArcelorMittal bekennt sich trotz Schwierigkeiten zu seinen Werken in Deutschland. Die Investitionen steigen bundesweit von 89 Millionen Euro 2015 auf etwa 110 Millionen Euro in diesem Jahr, wie Deutschlandchef Frank Schulz ankündigte.

„Das zeigt, dass ArcelorMittal auch weiterhin auf die deutschen Standorte setzt.“ In der Summe enthalten sind 40 Millionen Euro, mit denen ein Hochofen in Eisenhüttenstadt instand gesetzt werden soll. „Das ist ein Commitment für die nächsten Jahrzehnte“, betonte Schulz.

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Auch ArcelorMittal leidet unter stark gesunkenen Preisen, die das Unternehmen vor allem auf Überkapazitäten und Billigimporte aus China zurückführt. Weltweit machte der Konzern 2015 bei einem Umsatz von 63,6 Milliarden US-Dollar rund acht Milliarden Dollar Verlust. In Deutschland sank der Umsatz bei steigender Produktion von 5,5 Milliarden auf 5,3 Milliarden Euro.

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„Wir gehen davon aus, dass in Europa und Deutschland ein leichter Erholungseffekt da ist.“ Die Nachfrage sei stabil, die Preise seien zuletzt etwas gestiegen. Notwendig sei aber ein stärker staatlicher Schutz vor chinesischen „Dumping-Importen“ und Erleichterungen beim Emissionsrechtehandel.

ArcelorMittal hat in Deutschland gut 9000 Beschäftigte. Das größte Werk ist Bremen, gefolgt von Eisenhüttenstadt, Duisburg und Hamburg. „Unsere Werke sind gut aufgestellt, die Kostenstrukturen sind sehr gut“, sagte Schulz. „Wir haben keine Personalabbauprogramme vor.“

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