Autobauer: Nissan und Daimler planen Pkw-Werk in Mexiko

Autobauer: Nissan und Daimler planen Pkw-Werk in Mexiko

, aktualisiert 17. November 2011, 07:37 Uhr
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Arbeiter des Automobilherstellers Mercedes-Benz in Stuttgart. Zusammen mit Nissan soll die Daimler AG ein Autowerk in Mexiko planen.

Quelle:Handelsblatt Online

Um den nordamerikanischen Markt besser beliefern zu können, sollen die Autobauer Daimler und Nissan ein gemeinsames Pkw-Werk in Mexiko planen. Die Unternehmen hatten jüngst angekündigt, enger zusammen arbeiten zu wollen.

StuttgartDie Autobauer Daimler und Nissan planen einem Zeitungsbericht zufolge den Bau eines gemeinsamen Pkw-Werks in Mexiko, um den nordamerikanischen Markt zu beliefern. Die japanische Tageszeitung „Nikkei“ berichtete am Mittwoch (Ortszeit), die beiden Unternehmen stünden kurz vor Abschluss der Planungen für eine Autofabrik mit einer Jahreskapazität von rund 200.000 Pkw. Das Werk könne in der ersten Hälfte des Jahres 2014 mit der Pkw-Montage beginnen. Als Investitionsvolumen seien eine Milliarde Dollar (umgerechnet rund 740 Millionen Euro) im Gespräch.

Daimler wollte sich dazu nicht äußern. Daimler prüfe gemeinsam mit dem Partner Nissan eine Vielzahl von Kooperationsmöglichkeiten, sagte eine Sprecherin in Stuttgart.

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Ein Nissan-Sprecher sagte in den USA, es würden Möglichkeiten geprüft, zusätzliche Produktionskapazitäten in Schlüsselmärkten zu errichten. „Wir haben bezüglich einer Produktionsausweitung in Mexiko keine Mitteilung herausgegeben und haben derzeit auch nichts mitzuteilen“, betonte er.

Daimler und die Allianzpartner Renault-Nissan hatten auf der Automesse IAA im September in Frankfurt angekündigt, ihre Kooperation ausweiten zu wollen. Nissans Premiummarke Infinity wolle im Jahr 2014 auf der Basis der Kompaktwagen-Plattform von Mercedes-Benz Premium-Kompaktwagen bauen, hatte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn gesagt.

Dafür sei ein neues Montagewerk nötig. Der Produktionsstandort werde außerhalb Japans liegen, eine Standortentscheidung sei aber noch nicht getroffen. Grundsätzlich sei in der Partnerschaft kein Thema ausgeschlossen, da die Unternehmen nur in geringem Maße im Wettbewerb stünden, hatte Ghosn betont. Die drei Partner sind durch eine symbolische Überkreuzbeteiligungen miteinander verbunden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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