Automarkt: Amerikaner kaufen mehr Autos

Automarkt: Amerikaner kaufen mehr Autos

, aktualisiert 02. Dezember 2011, 06:31 Uhr
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Autos für den Export in Bremerhaven.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Erholung des US-Automarkts geht weiter. Den sechsten Monat in Folge haben sich die Absatzzahlen der Hersteller verbessert. Absoluter Gewinner ist die Daimler-Tocher Mercedes Benz: Ihr Absatz stieg um 55 Prozent.

Frankfurt/DetroitDie deutschen Autobauer legen auf dem US-Markt ein beeindruckendes Tempo vor: Audi, Mercedes-Benz und Mini stellen für den November Verkaufsrekorde auf, auch VW und BMW werden teils deutlich mehr Autos los. Einzig Porsche muss Abstriche machen.

Überhaupt sind die Amerikaner zum Ende des Jahres in Kauflaune. Nach einer noch unvollständigen Auswertung des Branchenblatts „Automotive News“ vom Donnerstag stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte 19 Prozent. Gewinner unter den US-Marken war Chrysler.

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VW konnte 28.400 Fahrzeuge seiner Stammmarke verkaufen, was ein Plus von 41 Prozent bedeutet. Besonders stark legte der neu auf den Markt gebrachte US-Passat zu. In zwei Monaten hat VW schon mehr der großen Limousinen verkaufen können als im gesamten Vorjahr. Auch der neue Beetle hat viele Fans gefunden.

„Der November war ein fantastischer Monat für Volkswagen“, sagte Nordamerika-Chef Jonathan Browning am Donnerstag. Die US-Autozeitschrift „Motor Trend“ kürte den Passat zum „Auto des Jahres 2012“. Der Wagen ist größer als sein europäisches Pendant, wird aber gleichzeitig zu einem günstigeren Einstiegspreis angeboten. Das hatte die Nachfrage in die Höhe schnellen lassen.

Bei Mercedes-Benz verdoppelten sich die Verkäufe der C-Klasse dank eines Modellwechsels. Der sportlichere Wagen habe vor allem mehr junge Leute und Mercedes-Erstkäufer angelockt, erklärte der Hersteller. Insgesamt wurde Mercedes-Benz samt der Tochter Smart 28.300 Autos los und damit 55 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BMW musste sich da geschlagen geben. Die Bayern kamen samt Kleinwagen-Marke Mini auf 26.300 Autos und damit auf ein Plus von 15 Prozent, wobei BMW um sieben Prozent und Mini um satte 71 Prozent zulegte dank der neuen Modelle Crossover und Coupe.

Der Rivale Audi wurde vor allem mehr große Autos wie den A6 und den A8 los, wohingegen sich der A3 und A4 schleppender absetzen ließen. Insgesamt stiegen die Verkäufe um vier Prozent auf 9.700 Wagen. Porsche büßte um sieben Prozent auf annähernd 2300 Fahrzeuge ein. Dder Geländewagen Cayenne war der einzige Lichtblick.

Die meisten Autobauer drehten kurz vor Jahresschluss nochmal auf. So konnte Chrysler seine Verkäufe um 45 Prozent auf 107.200 Wagen steigern. Das Unternehmen hatte unter Führung der italienischen Mutter Fiat viele Modelle überarbeitet oder ganz neu entwickelt.

Branchenprimus General Motors wurde 180.400 Wagen los und damit sieben Prozent mehr. „Wir sehen eine große Bandbreite an Kunden, die auf den Markt zurückkommen“, sagte US-Verkaufsschef Don Johnson. Während der Rezession waren die Verkäufe drastisch eingebrochen. Um die Kunden zurückzugewinnen, bietet GM nun auch verstärkte kompakte oder kleine Wagen an. Erzrivale Ford legte um 13 Prozent auf 166.900 Autos zu.

Quelle:  Handelsblatt Online
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