BASF: Das war’s nun endgültig mit Genkartoffeln

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BASF: Das war’s nun endgültig mit Genkartoffeln

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BASF begräbt seine Anträge auf die Zulassung genveränderter Kartoffelsorten in Europa.

von Jürgen Salz

Der Ludwigshafener Chemiekonzern hat seine Anträge auf Zulassung genveränderter Kartoffelsorten in Europa gestoppt. Als Grund führte die BASF den anhaltenden Widerstand von Umweltschützern an.

Das Aus für die Zulassungsanträge hatte sich schon abgezeichnet. Schon im vergangenen Jahr verlagerte  die BASF – wie die WirtschaftsWoche damals exklusiv berichtete – ihre  Zentrale für grüne Gentechnik von Limburgerhof bei Ludwigshafen nach North Carolina  in die USA.  Schon damals hatte sich BASF-Chef Kurt Bock über den  anhaltenden Widerstand der Deutschen gegen die Technologie geärgert.  Speziell für die Zulassung der BASF-Genkartoffel Amflora braucht die EU-Kommission mehr als zehn Jahre.

Einige Zulassungsanträge für genveränderte Kartoffeln liefen jedoch noch weiter. Doch auch damit ist nun Schluss. Der Konzern stoppte die Zulassungsanträge für die drei Sorten Fortuna, Amadea und Modena. Die BASF fürchtete die Zerstörung von Kartoffelfeldern und hält weitere Investitionen für nicht gerechtfertigt.

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Durch die Entscheidung gegen die grüne Gentechnik in Deutschland fallen nur wenige Arbeitsplätze weg. Bedauerlich seien die Beschlüsse trotzdem: Das sei ein ganz schlechtes Signal für den Industriestandort Deutschland, findet ein BASF-Manager.

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