BASF-Tochter leidet unter Preisverfall: Wintershall verordnet sich einen Sparkurs

BASF-Tochter leidet unter Preisverfall: Wintershall verordnet sich einen Sparkurs

, aktualisiert 07. April 2016, 12:40 Uhr
Bild vergrößern

Eine Gasbearbeitungsanlage in Sibirien: Weil die BASF-Tochter 2015 unter anderem seinen Anteil am Gashändler Wingas an den russischen Energiekonzern Gazprom getauscht hatte, sank der Umsatz.

Quelle:Handelsblatt Online

Die BASF-Tochter Wintershall leidet massiv unter dem Verfall des Öl- und Gaspreises. Deshalb verordnen sich die Kasseler nun einen strikten Sparkurs. Doch in einen Bereich wollen sie weiter kräftig investieren.

KasselDie niedrigen Energiepreise haben dem größten deutschen Öl- und Gas-Produzenten Wintershall 2015 deutlich zugesetzt.

Die BASF-Tochter will daher ihre Ausgaben in diesem Jahr angesichts der niedrigen Öl- und Gaspreise deutlich senken. Das Unternehmen sucht und fördert mit rund 2000 Mitarbeitern Erdöl und Erdgas weltweit.

Anzeige

Das Jahr werde sehr herausfordernd, teilte das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit. „Wir können die niedrigen Öl- und Gaspreise trotz steigender Produktion nicht kompensieren“, sagte Vorstandschef Mario Mehren.

Die Investitionen sollen 2016 auf eine Milliarde Euro von 1,4 Milliarden im Vorjahr sinken. Zudem seien Einsparungen von bis zu 200 Millionen Euro vor allem bei den Betriebsausgaben sowie für Exploration und Technologie geplant.

Insgesamt will Wintershall in den kommenden fünf Jahren rund 4,8 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Öl- und Gasaktivitäten investieren. Die Produktion soll auf 190 (2015: 153) Millionen Barrel Öläquivalent (boe) im Jahr 2018 steigen.

Weil die BASF-Tochter 2015 unter anderem seinen Anteil am Gashändler Wingas an den russischen Energiekonzern Gazprom getauscht hatte, sank der Umsatz von 15,15 Milliarden Euro (2014) auf 13,0 Milliarden.

Wintershall bekräftigte, 2016 mit einem deutlichen Rückgang des Umsatzes sowie des Betriebsgewinns (Ebit) vor Sondereinflüssen zu rechnen. Hintergrund sind die niedrigen Öl- und Gaspreise sowie die Trennung vom Gashandels- und Gasspeichergeschäft, das an den russischen Partner Gazprom ging.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Unternehmer stellen sich vor
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%