BASF-Tochter: Wintershall dampft Investitionen ein

BASF-Tochter: Wintershall dampft Investitionen ein

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Eine Anlage der Wintershall Öl- und Gasbetriebe

Die niedrigen Öl- und Gaspreise machen Wintershall zu schaffen. Man stehe vor großen Herausforderungen. Ausgaben will die BASF-Tochter deutlich drosseln.

Die BASF-Tochter Wintershall will ihre Ausgaben in diesem Jahr angesichts der niedrigen Öl- und Gaspreise deutlich senken. Das Jahr werde sehr herausfordernd, teilte das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit. "Wir können die niedrigen Öl- und Gaspreise trotz steigender Produktion nicht kompensieren", sagte Vorstandschef Mario Mehren. Die Investitionen sollen 2016 auf eine Milliarde Euro von 1,4 Milliarden im Vorjahr sinken. Zudem seien Einsparungen von bis zu 200 Millionen Euro vor allem bei den Betriebsausgaben sowie für Exploration und Technologie geplant.

Insgesamt will Wintershall in den kommenden fünf Jahren rund 4,8 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Öl- und Gasaktivitäten investieren. Die Produktion soll auf 190 (2015: 153) Millionen Barrel Öläquivalent (boe) im Jahr 2018 steigen.

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Wintershall bekräftigte, 2016 mit einem deutlichen Rückgang des Umsatzes sowie des Betriebsgewinns (Ebit) vor Sondereinflüssen zu rechnen. Hintergrund sind die niedrigen Öl- und Gaspreise sowie die Trennung vom Gashandels- und Gasspeichergeschäft, das an den russischen Partner Gazprom ging.

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