Batterien: Bosch-Samsung-Partnerschaft vor dem Ende

Batterien: Bosch-Samsung-Partnerschaft vor dem Ende

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Misstrauen zwischen Bosch und Samsung

Quelle:Handelsblatt Online

Der Autozulieferer Bosch und der koreanische Konzern Samsung arbeiten gemeinsam an Batterien für elektrische Auto-Antriebe. Laut Medienbericht kriselt es aber in der Partnerschaft.

Der Autozulieferer Bosch schließt einer Zeitung zufolge ein Scheitern des Gemeinschaftsunternehmens mit Samsung zum Bau von Batterien nicht aus. „Wir sind permanent in Gesprächen, wie die Partner künftig zusammen arbeiten wollen“, sagte ein Bosch-Sprecher der „Financial Times Deutschland“ einem Vorabbericht zufolge. „Das Ergebnis ist offen.“ In Branchenkreise werde von Misstrauen seitens der Koreaner als Grund für das mögliche Ende von SB Limotive gesprochen, berichtete das Blatt. Zudem gebe es unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung der Firma.

Bosch hofft eigentlich auf lukrative Geschäfte mit Hochleistungs-Akkus außerhalb der Fahrzeugindustrie. Für die Erforschung und die Fertigung leistungsfähigerer Lithium-Ionen-Batterien werde mit dem Bau einer Pilotanlage in Eisenach begonnen, teilte Bosch im vergangenen Sommer mit. Nach der Erprobung peilt der Konzern bis 2015 eine Jahresproduktion von mehr als 200.000 Batteriezellen an. Die Akkus können beispielsweise als Energiespeicher für Navigationsgeräte und Antriebe auf Jachten und Schiffen eingesetzt werden. Bosch will die Leistungsfähigkeit der Akkus gemeinsam mit BASF und der ThyssenKrupp-Tochter System Engineering deutlich steigern.

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„Wir wollen bei der Zellkonstruktion Kompetenz aufbauen“, sagte damals ein Bosch-Sprecher. Bisher sind bei dem rund 285.000 Mitarbeiter zählenden Bosch-Konzern nur gut 20 Mitarbeiter mit der Batterieentwicklung außerhalb der Autoindustrie beschäftigt. Schrittweise sei ein Aufbau auf 80 Stellen geplant. Die Entwicklung von Energiespeichern mit Lithium-Ionen-Technik für elektrische Auto-Antriebe wollte Bosch gemeinsam mit dem koreanischen Partner Samsung vorantreiben. Mit der Zellen-Produktion sind in Fernost rund 700 Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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