Becks-Brauerei AB InBev: Bierkonsum in Deutschland sinkt drastisch

exklusivBecks-Brauerei AB InBev: Bierkonsum in Deutschland sinkt drastisch

von Hermann J. Olbermann

Die Deutschen trinken immer weniger Bier.

Der Bierkonsum in Deutschland wird weiter sinken. „In den nächsten 10, 15 Jahren werden wir im deutschen Biermarkt noch 20 Millionen Hektoliter verlieren“, sagte AB InBev-Deutschland-Chef Chris Cools im Interview. Seit 2004 ging der Absatz bereits von 106 auf 96 Millionen Hektoliter im Jahr 2012 zurück. Das laufende Jahr werde besonders schwierig. „Das Hochwasser und das schlechte Wetter wirken sich negativ aus“, sagte Cools, „Ende Juni lag der Absatz der Branche schon vier Prozent unter dem im Juni 2012.“

AB InBev, die weltgrößte Brauerei, setzt in Deutschland verstärkt auf Premiummarken. „Unser Beck’s Pils konnte 2012 um fast 15 Prozent zulegen“, so Cools. Noch in diesem Jahr will die Brauerei deutschlandweit die belgische Biermarke Leffe anbieten. „Und in Österreich führen wir das amerikanische Bud ein.“ In Deutschland dürfe AB InBev dieses Bier nicht verkaufen, da die Markenrechte hier bei der tschechischen Brauerei Budweiser Budvar liege.

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Auf eine eigene Fassbrause verzichtet der Bierkonzern in Deutschland. „Der Fokus aufs Kerngeschäft ist uns wichtiger“, sagte Cools. Der Markt sei mit derzeit 500.000 bis 600.000 Hektolitern im Jahr zu klein.

AB InBev braut in Deutschland an fünf Standorten acht Biermarken: Beck’s, Hasseröder, Franziskaner, Spaten, Löwenbräu, Diebels, Haake Beck und Gilde. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland insgesamt rund 2800 Mitarbeiter. 2011, neuere Zahlen liegen nicht vor, erreichte die AB InBev Germany Holding einen Umsatz nach Abzug der Biersteuer von 1,1 Milliarden Euro (2010: 1,0 Milliarden) und einen Konzernüberschuss von 130 Millionen Euro (2010: 86,5 Millionen).

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