Bergbaukonzern: Rio Tinto will sieben Milliarden Dollar sparen

Bergbaukonzern: Rio Tinto will sieben Milliarden Dollar sparen

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Der Bergbaukonzern Rio Tinto will wegen gesunkener Rohstoffpreise in den kommenden zwei Jahren sieben Milliarden Dollar einsparen.

Rio Tinto will wegen gesunkener Rohstoffpreise in den kommenden zwei Jahren sieben Milliarden Dollar einsparen. Die meisten Einschnitte würden die Bereiche Kohle und Aluminium betreffen.

Hohe Kosten zwingen Rio Tinto, einen der drei größten Bergwerkskonzerne der Welt, zu einem Sparprogramm in Milliardenhöhe. Das in London, New York und Sydney gelistete Unternehmen will in den nächsten 24 Monaten sieben Milliarden US-Dollar (5,4 Mrd Euro) einsparen, wie Konzernchef Tom Albanese am Donnerstag bei einem Investorenseminar in Sydney sagte. „Wir treffen weiter harte Entscheidungen, um die unhaltbaren Kostensteigerungen der vergangenen Jahre zurückzurollen und arbeiten unerbittlich an der Steigerung der Produktivität“, sagte Albanese.

Die Betriebskosten sollen im Vergleich zu 2012 um fünf Milliarden Dollar sinken. Die Ausgaben für Exploration und andere Investitionen werden nach den Plänen um jeweils eine Milliarde Dollar zurückgefahren. Als Lichtblick nannte das Unternehmen den Ausbau der Eisenerzförderung im Pilbara-Gebiet in Western Australia. Zudem steige der Stahlbedarf in China weiter, bis 2030 auf eine Milliarde Tonnen im Jahr.

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Auch das Geschäft mit Titandioxid sei vielversprechend, weil bei Rio Tinto im nächsten langfristige Verträge zu niedrigen Preisen ausliefen. Das Unternehmen könne dann von den bis zu 300 Prozent höheren Marktpreisen profitieren.

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