Biotechfirma: Brain AG startet am 9. Februar an der Börse

Biotechfirma: Brain AG startet am 9. Februar an der Börse

, aktualisiert 21. Januar 2016, 02:25 Uhr
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Händler sitzen in Frankfurt am Main (Hessen) im Handelssaal der Börse: Die Biotechfirma Brain AG will bei ihrem geplanten Gang an die Frankfurter Wertpapierbörse bis zu 48,3 Millionen Euro einsammeln.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Biotechfirma will am 9. Februar als erstes Unternehmen in diesem Jahr an die Frankfurter Börse gehen. Das wäre damit die erste Neuemission eines Unternehmens aus der Branche seit mehr als neun Jahren.

FrankfurtDie Biotechfirma Brain AG will bei ihrem geplanten Gang an die Frankfurter Wertpapierbörse bis zu 48,3 Millionen Euro einsammeln. Die Preisspanne für die Aktien sei auf neun bis zwölf Euro festgelegt worden, teilte das Unternehmen aus dem südhessischen Zwingenberg am Mittwoch mit. Die Aktien können von Donnerstag bis zum 3. Februar gezeichnet werden, die Erstnotiz ist für den 9. Februar geplant. Begleitet wird der Börsengang, der der erste in Deutschland in diesem Jahr wäre, von Oddo Seydler.

Brain macht Enzyme, Mikroorganismen und andere Wirkstoffe für industrielle Anwendungen in der Chemie-, Kosmetik-, Nahrungsmittel- und Medizinindustrie nutzbar. Aus den Laboren das Unternehmens kommen etwa Enzyme, die Waschmittel auch bei niedrigen Temperaturen wirksam machen.

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Das frische Kapital aus dem Börsengang soll in die Forschung und Entwicklung und in den Ausbau des Vertriebs eigener Produkte fließen. Die Großaktionäre, allen voran die MP Beteiligungs-GmbH der Kaiserslauterer Unternehmerfamilie Putsch ("Recaro"), wollen zusammen eine deutliche Mehrheit behalten. Zehn Prozent der Emission hat Brain für Privatinvestoren reserviert.

Es wäre der erste Börsengang eines Unternehmens aus der Biotechbranche an der Frankfurter Börse seit mehr als neun Jahren. Der letzte war der von Wilex im November 2006. Seither haben Biotechfirmen Börsenplätze außerhalb Deutschlands gewählt. Brain kommt anders als Wilex und die bislang in Frankfurt notierten Biotechunternehmen nicht aus der medizinisch-pharmazeutischen Biotechnologie, die sich mit der Entwicklung neuer therapeutischer und diagnostischer Verfahren beschäftigt.

Die Südhessen sehen sich in Europa als einen der führenden Vertreter der industriellen, sogenannten weißen Biotechnologie, die Organismen oder einzelne Biomoleküle als Grundlagen für die industrielle Produktion verwendet. Zu den Kooperationspartnern von Brain gehören BASF, Henkel und Symrise.

Quelle:  Handelsblatt Online
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