BMW und Audi fahren hinterher: Daimler hat im Januar die Nase vorn

BMW und Audi fahren hinterher: Daimler hat im Januar die Nase vorn

, aktualisiert 10. Februar 2016, 14:34 Uhr
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Die Stuttgarter könnte ihr Ziel für 2020, wieder größter Premiumhersteller weltweit zu werden, schon in diesem Jahr erreichen.

Quelle:Handelsblatt Online

Daimler will bis 2020 wieder Branchenprimus unter den Premiumherstellern werden. Doch so lange muss der Autobauer vielleicht gar nicht warten. Beim Januar-Absatz hatten die Rivalen bereits das Nachsehen.

FrankfurtBMW und Audi haben dank kräftiger Nachfrage nach Geländewagen den Absatz im Januar gesteigert. Dennoch müssen sie sich dem Rivalen Daimler geschlagen geben. Audi verkaufte demnach weltweit mit 143.150 Fahrzeugen vier Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. BMW lieferte von seiner Kernmarke knapp 134.000 Wagen aus, ein Plus von 7,5 Prozent. Daimlers Pkw-Marke Mercedes hatte vergangene Woche dagegen einen Absatzanstieg um knapp ein Fünftel auf rund 150.000 Pkw weltweit bekannt gegeben.

Daimler hatte beim Jahresabsatz 2015 Audi vom zweiten Platz verdrängt und lag nur noch knapp hinter BMW. Manche Analysten rechnen damit, dass die Stuttgarter das Ziel für 2020, wieder größter Premiumhersteller weltweit zu werden, schon in diesem Jahr erreichen können.

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Alle drei Autobauer profitierten vor allem von der hohen Nachfrage nach Geländewagen. BMW und Mercedes erzielten in Europa mit Zuwächsen um zehn und 15 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum als Audi. Die Marke mit den vier Ringen steigerte die Verkäufe auf dem Heimatkontinent um 6,5 Prozent.

Auf dem für die Premiumhersteller größten Einzelmarkt China setzte Mercedes seine Aufholjagd mit einem Zuwachs von 52 Prozent auf knapp 42.700 Fahrzeuge fort, während Audi und BMW nur noch einstellig zulegten. Nach absoluten Zahlen verteidigte Audi mit 54.400 Auslieferungen am weltgrößten Automarkt seine Führungsposition, während BMW inklusive Mini mit 43.000 gleichauf mit Mercedes lag.

Am US-Markt dämpften im Januar die Schneestürme den Absatz. BMW verkaufte drei Prozent weniger, Mercedes hielt den Absatz auf Vorjahresniveau. Audi verbuchte dagegen ein Plus von 2,7 Prozent, obwohl die Volkswagen-Tochter in den USA wegen des Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerten ein Imageproblem hat.

Quelle:  Handelsblatt Online
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