Boehringer Ingelheim: Pharmakonzern bekommt weniger Geld für Sparte

Boehringer Ingelheim: Pharmakonzern bekommt weniger Geld für Sparte

, aktualisiert 10. Februar 2016, 15:13 Uhr
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Da das Boehringer-Geschäft mit Nachahmermedikamenten 2015 weniger Umsatz als angenommen gemacht hat, zahlt Hikma 535 Millionen Dollar weniger an das deutsche Unternehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

Boehringer Ingelheim hat seine US-Generikasparte verkauft. Der Pharmakonzern sollte dafür eigentlich 2,65 Milliarden Dollar kassieren. Doch Hikma Pharmaceuticals zahlt nun doch nicht den vollen Preis.

FrankfurtDer Pharmakonzern Boehringer Ingelheim bekommt über eine halbe Milliarde Dollar weniger als ursprünglich vereinbart für den Verkauf seiner US-Generikasparte an den Arzneimittelhersteller Hikma Pharmaceuticals. Da das Boehringer-Geschäft mit Nachahmermedikamenten 2015 weniger Umsatz als angenommen gemacht habe, zahle Hikma 535 Millionen Dollar weniger an das deutsche Unternehmen, teilte Hikma am Mittwoch mit.

Boehringer Ingelheim bestätigte dies, wollte sich aber zum niedrigeren Verkaufspreis nicht äußern. Die Reduzierung betrifft nach Angaben von Hikma die Barkomponente des Kaufpreises von ursprünglich 1,18 Milliarden Dollar, der Aktienanteil bleibt unverändert.

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Hikma und Boehringer hatten das Geschäft im vergangenen Juli vereinbart. Danach sollte die US-Generikasparte Roxane für 2,65 Milliarden Dollar an Hikma gehen und Boehringer sich im Gegenzug mit knapp 17 Prozent an dem Arzneimittelhersteller beteiligen.

Hikma war ursprünglich davon ausgegangen, dass sich der Zukauf bereits in diesem Jahr positiv auf den bereinigten Gewinn je Aktie auswirken wird und noch mehr in den Folgejahren. Von dieser Vorstellung muss sich der Vorstand nun verabschieden: 2016 werde die Übernahme den Gewinn je Aktie leicht verwässsern und sich erst im kommenden Jahr positiv auswirken. Zudem werde Roxane auch 2017 noch weniger Umsatz machen als ursprünglich angenommen. Hintergrund sind höher als erwartete Rabatte, die Roxane an Großhändler wegen des intensiven Wettbewerbdrucks in der Generikabranche gewährt. Bei Hikma-Anlegern kam das nicht gut an: Die an der Londoner Börse notierten Aktien verloren mehr als elf Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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