Boehringer Ingelheim: Pharmakonzern setzt auf Tierarzneien

Boehringer Ingelheim: Pharmakonzern setzt auf Tierarzneien

, aktualisiert 05. April 2017, 11:13 Uhr
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Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern erhofft sich 2017 gute Geschäfte mit seiner neuen Sparte für Tiergesundheit.

Quelle:Handelsblatt Online

Gute Geschäfte mit Arzneien für Tiere – Boehringer Ingelheim setzt 2017 voll auf seine neue Sparte. Das für mehrere Milliarden Euro zugekaufte Geschäft soll im laufenden Jahr einen deutlichen Umsatzanstieg bringen.

IngelheimDeutschlands zweitgrößter Pharmakonzern Boehringer Ingelheim blickt nach dem Konzernumbau optimistisch auf das laufende Jahr und will stärker wachsen. Für 2017 rechnet der Familienkonzern währungsbereinigt mit einem deutlichen Umsatzanstieg, wie Boehringer am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz in Ingelheim am Rhein mitteilte.

Dazu soll vor allem die Integration des neuen Tiergesundheitsgeschäfts beitragen, das Boehringer in einem milliardenschweren Tauschgeschäft vom französischen Pharmakonzern Sanofi erworben hatte. „Wir sehen zuversichtlich in die Zukunft, insbesondere nachdem wir den Umbau unseres Geschäfts erfolgreich abgeschlossen haben“, sagte Boehringer-Chef Hubertus von Baumbach.

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Für 2016 hatte sich das Unternehmen mit einem währungsbereinigten leichten Umsatzplus weniger als für dieses Jahr vorgenommen, konnte seine Ziele aber übertreffen. Der Umsatz legte um mehr als sieben Prozent auf 15,9 Milliarden Euro zu. Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 27 Prozent auf rund 2,9 Milliarden. Boehringer profitierte dabei auch von einer Zahlung des US-Biopharmaunternehmens AbbVie aus der gemeinsamen Kooperation bei Immunerkrankungen.

Der Familienkonzern hat im Rahmen des Deals mit Sanofi sein Geschäft mit rezeptfreien Arzneien und Gesundheitspräparaten an die Franzosen abgegeben. Weil diese Sparte mit ihrem Verkaufsschlager „Mucosolvan“-Hustensaft aber weniger wert war, zahlte Boehringer noch zusätzlich 4,7 Milliarden Euro an Sanofi – für Deutschlands zweitgrößten Pharmakonzern nach Bayer war es die größte Übernahme seiner Geschichte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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