U 212 und 214
Die U-Boote sind die Vorzeigeprodukte der ThyssenKrupp-Tochter HDW. Dank des Elektroantriebs, der den Strom von einer Brennstoffzelle erhält, sind die Tauchungetüme so leise und damit vom Feind so schlecht auszumachen wie kaum ein anderes U-Boot.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die Redakteure bei solchen Themen wenigstens mal offensichtliche Datenquellen nutzen würden (globalsecurity.org, Wikipedia) - das würde manch peinlichen Dünnsinn vermeiden helfen.
Beispiel: Bild 10: Iris-T
"... hängt an fast allen Militärjets der neuesten Generation - ob Eurofighter, Tornado, Saab Gripen aus Schweden oder F-16 und F-18 aus den USA."
Das ist völliger Quatsch - es könnte kaum weiter von der Realität entfernt sein. Iris-T ist kompatibel mit den Raketenstartern, die alle Nato-Staaten für die seit den späten 50er eingesetzten Sidewinder (AIM-9) verwenden - d.h. alle Flugzeuge, die Sidewinder verschießen können, können prinzipiell auch Iris-T verschießen. Das heißt aber nicht, daß alle Luftwaffen, die Sidewinder einsetzen, das auch tun ("...hängt an fast allen Militärjets..."). Das System ist sehr wohl technisch sehr gut, aber eben auch sehr teuer, und die großen Stückzahlen Sidewinder-Lenkwaffen, die die Luftwaffen dieser Welt in den Depots haben, werden kaum einfach so verschrottet und durch neue, teuere Technik ersetzt werden.
Flapsig trifft auf schlampig - das ist eine unheilige Kombination für einen Journalisten.
-- HuHa

Hallo,
das in ihrer Fotostrecke "Die Kassenschlager der deutschen Rüstungsindustrie" als Bild 1 "Eurofighter" dargestellte Flugzeug ist nicht der Eurofighter sondern das französische Konkurenzprodukt "Rafale", leicht erkennbar an der unterschiedlichen Flügelgeometrie (vergleiche Wikipedia Artikel "Eurofighter Typhoon" und "Dassault Rafale")
mit freundlichen Grüßen
ein interessierter Leser