Leopard 2
– neueste Ausführung A7+. Den Kampfpanzer hat Krauss-Maffei Wegman entwickelt und gebaut mit Zulieferungen unter anderem von Rheinmetall. Das Fahrzeug hat KMW für die neuen Aufgaben der Bundeswehr entwickelt. Aber von dem Panzer möchte auch Saudi-Arabien angeblich bis zu 800 Stück bestellen. Der Leopard ist besonders gut geschützt, hat Schnittstelle zum Anbringen von Anbaugeräten, z.B. eines Minenpflugs oder Räumschildes, ist für die Wüste klimatisiert und eine besonders gute Optronik für eine gute Sicht bei Nacht und in die Ferne. Die gut 3000 Leos, wie ihn die Branche nennt, sind bei 16 Ländern im Einsatz, darunter neben europäischen Staaten auch Chile, Kanada und Singapur.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die Redakteure bei solchen Themen wenigstens mal offensichtliche Datenquellen nutzen würden (globalsecurity.org, Wikipedia) - das würde manch peinlichen Dünnsinn vermeiden helfen.
Beispiel: Bild 10: Iris-T
"... hängt an fast allen Militärjets der neuesten Generation - ob Eurofighter, Tornado, Saab Gripen aus Schweden oder F-16 und F-18 aus den USA."
Das ist völliger Quatsch - es könnte kaum weiter von der Realität entfernt sein. Iris-T ist kompatibel mit den Raketenstartern, die alle Nato-Staaten für die seit den späten 50er eingesetzten Sidewinder (AIM-9) verwenden - d.h. alle Flugzeuge, die Sidewinder verschießen können, können prinzipiell auch Iris-T verschießen. Das heißt aber nicht, daß alle Luftwaffen, die Sidewinder einsetzen, das auch tun ("...hängt an fast allen Militärjets..."). Das System ist sehr wohl technisch sehr gut, aber eben auch sehr teuer, und die großen Stückzahlen Sidewinder-Lenkwaffen, die die Luftwaffen dieser Welt in den Depots haben, werden kaum einfach so verschrottet und durch neue, teuere Technik ersetzt werden.
Flapsig trifft auf schlampig - das ist eine unheilige Kombination für einen Journalisten.
-- HuHa

Hallo,
das in ihrer Fotostrecke "Die Kassenschlager der deutschen Rüstungsindustrie" als Bild 1 "Eurofighter" dargestellte Flugzeug ist nicht der Eurofighter sondern das französische Konkurenzprodukt "Rafale", leicht erkennbar an der unterschiedlichen Flügelgeometrie (vergleiche Wikipedia Artikel "Eurofighter Typhoon" und "Dassault Rafale")
mit freundlichen Grüßen
ein interessierter Leser