Chemiekonzern: BASF kämpft mit schwachen Gewinnmargen

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Chemiekonzern: BASF kämpft mit schwachen Gewinnmargen

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BASF zeigt sich nach einem Gewinnrückgang im zweiten Quartal vorsichtiger.

Die schwache Konjunktur in vielen Ländern hat den Chemiekonzern BASF im abgelaufenen Quartal deutlich gebremst. Besserung ist nicht in Sicht. Konzernchef Bock bekräftigt dennoch die Jahresprognose.

BASF-Chef Kurt Bock äußerte sich am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal skeptischer als noch zum Jahresstart. Mit seinen Ergebnissen für die Monate April bis Juni lag das weltgrößte Chemieunternehmen unter den Schätzungen der Analysten. Die BASF-Aktie war vorbörslich fast drei Prozent im Minus angezeigt.

"Das wirtschaftliche Umfeld ist und bleibt unbeständig: Die europäische Wirtschaft schrumpft leicht, der chinesische Wachstumsmotor läuft nicht mehr auf Hochtouren, die USA wachsen moderat", sagte BASF-Chef Bock. "Die Auswirkungen spüren wir deutlich."

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Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungen - sank binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, Analysten hatten mit zwei Milliarden Euro gerechnet. Der Konzerngewinn ging im Frühlingsquartal um 4,2 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro zurück.

BASF Der Chemieriese wird vorsichtig

Anfang des Jahres war BASF-Konzernchef Kurt Bock noch optimistischer. Inzwischen glaubt er nicht mehr an eine Belebung der Nachfrage im zweiten Halbjahr. Insbesondere das Asien-Geschäft enttäuscht. 

BASF-Chef, Kurt Bock, glaubt nicht an eine Belebung der Nachfrage bis Jahresende. Quelle: dpa

Nach einem soliden Jahresauftakt habe sich das Geschäft im zweiten Jahresviertel verhaltener entwickelt, erklärte der Konzern. In den Industriesparten Chemicals, zu der etwa das Petrochemiegeschäft zählt, und Performance Products, die unter anderem die Papierchemie umfasst, schrumpften die Ergebnisse. BASF musste unter anderem gesunkene Rohstoffpreise an seine Kunden weiterreichen. Zudem waren die Gewinnmargen im Geschäft mit der Chemikalie Caprolactam und bei Polyamiden schwach.

Bei manchen Produkten spürte der Chemieriese den schärferen Wettbewerb. Beim Konzernumsatz konnte BASF dennoch im Quartal leicht zulegen: Insgesamt setzte BASF im Zeitraum April bis Juni 18,4 Milliarden Euro um - ein Plus von drei Prozent.

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