
KölnDer Chemiekonzern Lanxess hat im zweiten Quartal von Preisanhebungen und kräftiger Nachfrage aus Asien und Nordamerika profitiert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 6,8 Prozent auf 362 Millionen Euro gestiegen, teilte das Leverkusener Unternehmen am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem bereinigten operativen Gewinn von 355 Millionen Euro gerechnet.
Der weltgrößte Hersteller von synthetischem Kautschuk, der unter anderem in Autoreifen und Dichtungen verwendet wird, setzte von April bis Juni 2,42 Milliarden Euro um - ein Plus von 8,1 Prozent. Der Konzernüberschuss sank allerdings wegen Restrukturierungen in einer Sparte um 2,8 Prozent auf 176 Millionen Euro.
Konzernchef Axel Heitmann bekräftigte die Prognosen für das Gesamtjahr 2012: Wie bisher rechnet Lanxess mit einem fünf- bis zehnprozentigen Zuwachs des bereinigten operativen Gewinns. 2011 hatte der Konzern einen bereinigten operativen Gewinn von 1,15 Milliarden Euro erwirtschaftet.





















