Merck investiert in Flüssigkristallglas-Werk

exklusivChemiekonzern: Merck investiert in Flüssigkristallglas-Werk

von Jürgen Salz

Gemeinsam mit dem niederländischen Start-up Peer+ will der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck am 30. November in Eindhoven ein Werk für sogenanntes Flüssigkristallglas eröffnen.

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Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will ein Werk für sogenanntes Flüssigkristallglas eröffnen.

Daraus gebaute Fenster brauchen keine Jalousien und können sich automatisch verdunkeln. In den Glasscheiben steckt eine elektrisch leitende Schicht mit Flüssigkristallen, die sich ja nach Spannung anders ausrichten und die Scheiben so dunkler oder heller machen. Die Investitionskosten für das Werk liegen bei 15 Millionen Euro. Derzeit sind etwa 40 Mitarbeiter in Eindhoven beschäftigt, 2018 sollen es deutlich mehr werden. Merck-Vorstand Walter Galinat verspricht sich davon ein großes Geschäft: „Einige namhafte Unternehmen haben bereits angefragt, ob Merck ihr Hauptquartier mit der neuen Fenstertechnologie ausstatten kann.“

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