15 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.06.2013, 17:50 UhrGaleere

    Noch eine weitere Bemerkung zu Fujitsu:
    Bemerkenswert ist auch, das der letzte CEO Schwirz in den Monaten vor seinem plötzlichen Abgang herausgefunden hat, das gerade die Verwaltung bei Fujitsu überproportional groß ist gegenüber den Mitbewerbern und es hauptsächlich in diesen Bereichen Entlassungen geben sollte. Aber da hatte er wohl die Frösche beauftragt, den Sumpf trocken zu legen!
    Vielleicht hängt sein plötzlicher Abgang von Fujitsu auch damit zusammen?

  • 14.06.2013, 17:48 UhrGaleere

    Der Artikel zu Fujitsu sollte aktualisiert werden, weil alle Zahlen mittlerweile bekannt sind und auch schon mit den Mitarbeitern kommuniziert wurden:
    So sollen in Deutschland laut Sozialplan insgesamt 964 (von 5295 = 18%) sogenannte FTEs (also Vollzeitstellen) entfallen. Darauf entfallen auf die im Artikel genannten Standorte München 235 (von 1326 = 18%), auf Augsburg 182 (von 1712 = 11%) und auf Paderborn 145 (von 671 = 22%) FTEs.
    Da die Vorstellungen der Geschäftsführung über die Kosten des Abbaus von 95 Millionen Euro mit dem bereits seit 2012 gültigen Sozialplan nicht ausreichten (dafür wären 145 Millionen Euro notwendig gewesen), wurde kurzerhand ein neuer Sozialplan vom Gesamtbetriebsrat mit Zustimmung der örtlichen Betriebsräte vereinbart, der dann natürlich passte! Weil die Betriebsräte von den Maßnahmen nicht selbst betroffen sind, konnten sie das leicht machen (eine Abstimmung mit der Belegschaft gab es natürlich nicht, das ist inzwischen Tradition in dieser Firma). So etwas nennt sich dann vertrauensvolle Zusammenarbeit (gemeint ist natürlich die Zusammenarbeit zwischen den Betriebsräten und der Geschäftsleitung, nicht die zwischen den Betriebsräten und der Belegschaft, die gab es noch nie).

    Die Abfindungen sind natürlich ein Witz, bei einem Altersdurchschnitt von 47 Jahren, wie z.B. im Betrieb München, führt die unweigerlich zu Harz 4, genau so wie die vereinbarte Beschäftigungsgesellschaft über 1 Jahr bei so einem Altersdurchschnitt kaum Sinn macht und auch zu Harz 4 führt bei den Meisten.

    Überproportional betroffen bei diesen Massenentlassungen sind wieder einmal die Entwicklungsabteilungen: in München 108, in Augsburg 70 und in Paderborn 93 FTEs.
    Da fragt man sich natürlich, wie Fujitsu die neue Strategie (mehr Service und Solutions) voranbringen soll, wenn die Entwicklungsabteilungen am Meisten bluten müssen, obwohl schon jetzt nicht mehr alle Aufgaben sinnvoll erfüllt werden können wegen der Abbaumaßnahmen der Jahre davor.

  • 04.06.2013, 10:57 Uhrratlos

    Siemens streicht auch im Energybereich im Gasturbinenwerk Berlin nur in diesem jahr 150 Stellen, weitere 300 sollen in den nächsten Jahren folgen.

    Die Abfindungen sind ein Witz und der Kollege Löscher erhöht erstmal sein Gehalt. ich arbeite dort ;-)

Alle Kommentare lesen