Continental: Günstiger Kautschuk treibt Gewinnprognose an

Continental: Günstiger Kautschuk treibt Gewinnprognose an

Der Autozulieferer Continental hebt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr erneut leicht an. Die Gründe: günstiger Kautschuk und brummende Geschäfte.

Der Technologiekonzern Continental hat seinen Lauf im zweiten Quartal fortgesetzt und korrigiert seine Gewinnprognose abermals leicht nach oben. Der Autozulieferer und Reifenhersteller steigerte seinen Umsatz zwischen April und Ende Juni um 18 Prozent auf 10,03 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag mitteilte.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schoss sogar um 30 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro empor. Neben den weiter brummenden Geschäften halfen Conti niedrige Rohstoffkosten, etwa für Kautschuk und der niedrigere Ölpreis u den Gewinn sprudeln lassen. Das bereinigte operative Ergebnis stieg im zweiten Quartal fast um ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,25 Milliarden Euro bei einem Umsatz von zehn Milliarden Euro. Vorstandschef Elmar Degenhart hob deshalb am Dienstag das Renditeziel erneut an.

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Die Top Ten der größten Reifenhersteller

  • Giti Tires

    Platz 10

    2012 noch nicht unter den Top Ten (Platz 11) war der singapurische Hersteller Giti. Im Jahr 2013 machte das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro.

    Quelle: Neue Reifenzeitung, Stand 04. Juni 2014

  • Maxxis

    Platz 9

    Maxxis hat es auch im Geschäftsjahr 2013 unter die Top 10 der größten Reifenhersteller geschafft und verteidigt Platz 9. Maxxis erwirtschaftet seinen Umsatz (3,2 Milliarden Euro) ausschließlich mit Reifen.

  • Yokohama Hochleistungsreifen

    Platz 8

    Der Umsatz von Yokohama Hochleistungsreifen lag 2013 bei 4,3 Milliarden Euro. 79,7 Prozent davon (3,4 Milliarden Euro) kamen aus dem Geschäft mit Reifen.

  • Sumitomo

    Platz 7

    Sumimoto verliert im Geschäftsjahr 2013 eine Platzierung und landet auf Rang 7. Der Umsatz betrug 2013 5,5 Milliarden Euro. (4,8 Milliarden Euro, 87,2 Prozent) davon entstanden durch das Geschäft mit Reifen.

  • Hankook

    Platz 6

    Hankook konnte für 2013 einen Umsatz von 5 Milliarden Euro vorweisen. 100 Prozent davon wurden mit Reifen gemacht.

  • Pirelli

    Platz 5

    Pirelli erwirtschaftete 99,5 Prozent seines Umsatzes von 6,1 Milliarden Euro durch Reifen.

  • Continental

    Platz 4

    Continental erwirtschaftet noch nicht einmal ein Drittel seines Umsatzes mit dem Verkauf von Reifen. Gerade einmal 28,8 Prozent des Umsatzes von 33,3 Milliarden Euro kommen aus dem Reifengeschäft (10 Milliarden Euro).

  • Goodyear

    Platz 3

    Der Umsatz von Goodyear betrug 2013 14,2 Milliarden Euro (100 Prozent Reifenanteil).

  • Michelin

    Platz 2

    Michelin macht auch fast seinen ganzen Umsatz mit Reifen. 14,2 Milliarden Euro von 20,2 Milliarden Euro stammen aus dem Reifengeschäft (98,0 Prozent)

  • Bridgestone

    Platz 1

    Bridgestone erwirtschaftete 2013 25,3 Milliarden Euro Umsatz. 85,1 Prozent davon kamen aus dem Reifengeschäft. Das sind 22 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr erwartet der Autozulieferer nun eine Marge von elf Prozent, nachdem die Prognose vor drei Monaten auf 10,5 Prozent nach oben geschraubt worden war. Die Zahlen übertrafen die Schätzungen von Analysten. Die Aktie legte um mehr als vier Prozent auf über 213 Euro zu und setzte sich damit an die Spitze des Leitindex Dax.

Autozulieferer Continental sieht Zukunft als Software-Pionier

Der Autozulieferer Continental ruft das Software-Zeitalter aus. Schon jetzt arbeiten 11.000 Mitarbeiter im Bereich Programmierung. Der soll weiter ausgebaut werden. Ein Ziel: keine Toten mehr im Straßenverkehr.

huGO-BildID: 29423056 ARCHIV - Der Schriftzug des Reifenherstellers Continenal ist am 26.01.2009 in Hannover auf einer vereisten Motorhaube zu sehen. Trotz der versch�rften Absatzkrise vieler Autobauer in Europa hat der Zulieferer Continental im Jahr 2012 neue Rekordzahlen pr�sentiert. Foto: Jens Ressing/dpa (zu lni 0296 vom 14.01.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

"Für das verbleibende Halbjahr rechnen wir trotz einer Abschwächung der Wachstumsrate der Fahrzeugproduktion in Asien mit einer stabilen Geschäftsentwicklung auf dem erreichten hohen Niveau", erklärte Degenhart. Auch die Prognose für die frei verfügbaren Mittel vor Akquisitionen hob er an auf mindestens 1,8 Milliarden Euro. Die beiden Firmenzukäufe Veyance und Elektrobit sowie die Dividende konnten die Hannoveraner aus eigenen Mitteln und bestehenden Kreditzusagen finanzieren. Eine Anleihe im Volumen von 950 Millionen Dollar will Continental im September zurückzahlen, vier Jahre vor Ablauf.

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