
DüsseldorfDer Konsumgüterhersteller Henkel setzt auf Kontinuität: Der Düsseldorfer Konzern verlängerte den Vertrag mit Vorstandschef Kasper Rorsted um fünf Jahre, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Auch der für den Bereich Kosmetik/Körperpflege zuständige Vorstand Hans Van Bylen bindet sich für fünf weitere Jahre an Henkel.
Rorsted hatte das Amt des Henkel-Chefs im Jahr 2008 übernommen. Der Manager hatte den Hersteller von Pritt und Persil auf mehr Profit getrimmt.
Der Düsseldorfer Dax-Konzern Henkel ist ein Konglomerat: Einerseits verkauft er Marken wie Persil-Waschmittel, General-Reiniger und Pritt-Klebestifte an jedermann. Andererseits macht er einen Großteil des Umsatzes mit Industrieklebern, die Autoteile und Apples iPhones zusammenhalten. In der aktuellen Börsenturbulenz konnte Henkel damit bisher gut bestehen.
Auch künftig will Konzernchef Kasper Rorsted an der Mischstruktur festhalten. Einen großen Konzernumbau plane er nicht, hatte er kürzlich dem Handelsblatt gesagt. Zukäufe allerdings schloss er nicht aus.
Deutliches Wachstum konnte Henkel erneut in der Klebstoffsparte verzeichnen, die rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht. In dem stark konjunkturabhängigen Geschäft mit Kunden aus der Automobil- und Elektronikindustrie stieg das organische Umsatzplus auf 8,7 Prozent im abgelaufenen Quartal.










