Deutz mit Gewinneinbruch: Schwache Konjunktur bremst Motoren-Geschäft

Deutz mit Gewinneinbruch: Schwache Konjunktur bremst Motoren-Geschäft

, aktualisiert 21. April 2016, 14:41 Uhr
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Eine Flaute macht sich sofort im Verkauf für Motoren bemerkbar – angeschlagene Unternehmen investieren seltener in teure Maschinen.

Quelle:Handelsblatt Online

Motorenbauer auf Schrumpfkurs: Nach dem Gewinneinbruch in 2015 setzt Deutz die Negativ-Serie fort. Für das erste Quartal im neuen Geschäftsjahr präsentiert Konzernchef Helmut Leube einen Absatzrückgang von 13 Prozent.

DüsseldorfNach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr ist der Motorenbauer Deutz weiter auf Schrumpfkurs. Im ersten Quartal 2016 seien nach vorläufigen Berechnungen Umsatz, Absatz und Gewinn gesunken, wie der Kölner Konzern am Donnerstag mitteilte. Vorstandschef Helmut Leube bekräftigte dennoch seine Jahresziele, die allenfalls leicht steigende Erlöse vorsehen und einen moderaten Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit).

In den ersten drei Monaten des Jahres sank der Umsatz um 5,6 Prozent auf 300,2 Millionen und das Ebit um knapp 28 Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Der Absatz ging um 13 Prozent auf 32.112 Motoren zurück. Das Geschäft von Deutz gilt als sehr konjunkturanfällig. Eine wirtschaftliche Flaute macht sich umgehend im Verkauf von Motoren für Lastwagen und Bau- oder Landmaschinen bemerkbar.

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Bereits 2015 war der Gewinn um etwa 85 Prozent und der Absatz um ein Drittel eingebrochen. Leube hofft für 2017 auf Besserung.

Quelle:  Handelsblatt Online
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