DMG Mori: Maschinenbauer hebt nach Rekord-Halbjahr die Ziele an

DMG Mori: Maschinenbauer hebt nach Rekord-Halbjahr die Ziele an

, aktualisiert 27. Juli 2017, 09:44 Uhr
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Neben Deutschland sorgten Italien, Frankreich und Spanien wie auch Indien, China und Amerika für florierende Geschäfte.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller DMG Mori hat im ersten Halbjahr neue Rekord bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn verbucht. Nun hebt der ehemals als Gildemeister bekannte Konzern seine Jahresziele an.

DüsseldorfWerkzeugmaschinen des europäischen Branchenprimus DMG Mori sind gefragt wie nie. „Im Moment brummt es in allen Gesellschaften und wir wachsen schneller als der Markt“, sagte Vorstandschef Christian Thönes der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Er hob die Jahresziele an, nachdem der ehemals als Gildemeister firmierende Konzern im ersten Halbjahr Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn verbuchte.

Neben Deutschland sorgten Italien, Frankreich und Spanien wie auch Indien, China und Amerika für florierende Geschäfte. „So haben wir das vierte Quartal infolge einen Auftragseingang von über 600 Millionen Euro erzielt.“ Auch für die kommenden Monate sei er zuversichtlich. „Ich bin davon überzeugt, dass wir auch ein starkes drittes Quartal haben werden.“ Zusätzlichen Rückenwind werde die alle zwei Jahre stattfindende Branchemesse Emo verleihen.

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Im ersten Halbjahr schnellte der Vorsteuergewinn um 23 Prozent auf 75,2 Millionen Euro in die Höhe. Der Umsatz legte lediglich um ein Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Der Auftragseingang der Bielefelder kletterte um 20 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr peilt der zur japanischen DMG Mori Ltd gehörende Konzern nun einen Umsatzanstieg auf 2,3 (Vorjahr: 2,26) Milliarden Euro an. Der Auftragseingang soll 2,5 (2,36) Milliarden Euro erreichen. Ursprünglich hatte Thönes eine Stagnation erwartet. Beim Vorsteuergewinn peilt er nun 160 (94,1) Millionen statt 130 Millionen Euro an. Im Vorjahr hatten Umbaukosten in Höhe von 80 Millionen das Ergebnis belastet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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