Düngemittelkonzern: Gewinn von K+S bricht um ein Viertel ein

Düngemittelkonzern: Gewinn von K+S bricht um ein Viertel ein

Geringere Absatzmengen und Preise im Geschäft mit Kali- und Magnesiumprodukten haben den Gewinn des Düngemittel- und Salzherstellers K+S im zweiten Quartal einbrechen lassen.

Der Betriebsgewinn (Ebit I) sei binnen Jahresfrist um 25,7 Prozent auf 162,6 Millionen Euro geschrumpft, teilte das Kasseler Unternehmen am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 165 Millionen Euro gerechnet. K+S-Chef Norbert Steiner hatte erst vor einer Woche aufgrund der Unsicherheiten auf dem Kalimarkt seinen Geschäftsausblick für dieses Jahr gekippt. Eine neue Prognose wagte Steiner nicht. Der Konzern setzte von April bis Juni 874,5 Millionen Euro um - ein Minus von 12,2 Prozent.

Wie Analysten die K+S-Aktie bewerteten

  • Norbert Barth

    Baader Bank

    Zielkurs 31.07.2013: 41,50

    Empfehlung 31.07.2013: Kaufen

    Zielkurs 01.08.2013: 15,00

    Empfehlung 01.08.2013: Verkaufen

    Quelle: Bloomberg

  • Massimo Bonisoli

    Equita SIM SpA

    Zielkurs 23.04.2013: 39,00

    Empfehlung 23.04.2013: Halten

    Zielkurs 31.07.2013: 19,00

    Empfehlung 31.07.2013: Halten

  • Christian Faitz

    Macquarie

    Zielkurs 14.05.2013: 54,00

    Empfehlung 14.05.2013: Outperform

    Zielkurs 31.07.2013: 25,00

    Empfehlung 31.07.2013: Neutral

  • Joel Jackson

    BMO Capital Markets

    Zielkurs 11.07.2013: 30,00

    Empfehlung 11.07.2013: Market Perfom

    Zielkurs 31.07.2013: 18,00

    Empfehlung 31.07.2013: Market Perfom

  • Martin Roediger

    Kepler Cheuvreux

    Zielkurs 26.06.2013: 30,00

    Empfehlung 26.06.2013: Reduzieren

    Zielkurs 30.07.2013: 19,00

    Empfehlung 30.07.2013: Reduzieren

  • Andreas Heine

    Barclays

    Zielkurs 17.07.2013: 33,00

    Empfehlung 17.07.2013: Neutral

    Zielkurs 31.07.2013: 17,00

    Empfehlung 31.07.2013: Untergewichten

  • Lars Hettche

    Bankhaus Metzler

    Zielkurs 10.06.2013: 42,00

    Empfehlung 10.06.2013: Kaufen

    Zielkurs 30.07.2013: 17,00

    Empfehlung 30.07.2013: Verkaufen

  • Marc Gabriel

    Bankhaus Lampe

    Zielkurs 25.06.2013: 40,00

    Empfehlung 25.06.2013: Kaufen

    Zielkurs 31.07.2013: 22,00

    Empfehlung 31.07.2013: Halten

  • Nils-Peter Fitzl

    Hauck & Aufhaeuser

    Zielkurs 19.07.2013: 42,00

    Empfehlung 19.07.2013: Kaufen

    Zielkurs 31.07.2013: 15,00

    Empfehlung 31.07.2013: Verkaufen

  • Lutz Grueten

    Commerzbank Corporates & Marke

    Zielkurs 07.05.2013: 43,00

    Empfehlung 07.05.2013: Kaufen

    Zielkurs 31.07.2013: 14,00

    Empfehlung 31.07.2013: Reduzieren

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"Verglichen mit dem außergewöhnlich hohen Absatz des Vorjahresquartals kam es im zweiten Quartal zu einer Normalisierung der Düngemittelverkäufe bei deutlich unter dem Vorjahr liegenden Preisen", sagte Steiner. K+S verkaufte seine Kali-Produkte im zweiten Quartal zu einem Durchschnittspreis von 309,4 Euro die Tonne - vor Jahresfrist lag der Preis noch bei 340,8 Euro die Tonne. Besser lief es im Quartal im Geschäft mit Düngemittel-Spezialitäten: Dort legte der Umsatz leicht zu. Insgesamt erzielte K+S im zweiten Jahresviertel nur noch einen Überschuss von 102 Millionen Euro. Das sind 25,8 Prozent weniger als ein Jahr zvor.
Die Kündigung der russisch-weißrussischen Kali-Allianz BPC durch den russischen Konzern Uralkali hatte Ende Juli für ein Erdbeben im globalen Düngemittel-Markt gesorgt. Uralkali-Chef Wladislaw Baumgertner hatte stark fallende Kali-Preise prognostiziert. Daraufhin waren die Kurse der großen Kali-Produzenten weltweit in den Keller gestürzt. Bislang hatten BPC und das kanadische Konkurrenz-Bündnis Canpotex für nahezu identische Preise in den wichtigsten Abnehmerländern gesorgt. Davon hatten auch Firmen wie K+S profitiert, die keiner Allianz angehören. Uralkali will nun künftig alleine handeln. Fallende Kali-Preise wollen die Russen über steigende Absatzmengen in China, Indien und Brasilien auffangen.

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Wegen der Turbulenzen in der Kalibranche hatte Steiner das bisherige Ziel für dieses Jahr begraben, den Betriebsgewinn (Ebit I) im Vergleich zu den 804,1 Millionen Euro des Vorjahres leicht zu erhöhen. Die erwartete Ergebnisverbesserung im Salzgeschäft werde nicht reichen, um das Minus bei Kali- und Magnesiumprodukten wettzumachen. K+S werde fortlaufend den Wettbewerb beobachten und sich auf mögliche Veränderungen vorbereiten.
Das Unternehmen bekräftigte, dass das große Minenprojekt in Zentralkanada planmäßig vorangeschritten sei. Vor wenigen Monaten hatte Steiner einräumen müssen, dass der Bau des neuen Bergwerks gut drei Milliarden Euro kosten werde - 630 Millionen Euro mehr als zuvor geplant. Die neue Mine soll im Sommer 2016 den Betrieb aufnehmen. Bis Ende 2017 soll sie eine Produktionskapazität von mindestens zwei Millionen Tonnen erreichen.

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