DuPont und Dow Chemical: Chemieriesen müssen auf Mega-Fusion warten

DuPont und Dow Chemical: Chemieriesen müssen auf Mega-Fusion warten

, aktualisiert 24. Januar 2017, 14:49 Uhr
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Die Regulierungsbehörde planet nach der Mega-Fusion der beiden Chemiekonzerne die Aufspaltung in verschiedene Unternehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die angestrebte Fusion des US-Chemieriesen DupPont und dem Rivalen Dow Chemical verzögert sich weiter. Es wäre der größte Zusammenschluss in der Chemiebranche, weswegen die Verschmelzung der Konzerne genau geprüft werde.

Frankfurt/BangaloreGeduldsprobe für DuPont: Der US-Chemieriese muss länger als gedacht auf die angestrebte Mega-Fusion mit dem US-Rivalen Dow Chemical warten. DuPont gehe nun davon aus, den Abschluss im ersten Halbjahr dieses Jahres unter Dach und Fach zu bringen, erklärte Vorstandschef Ed Breen. Bislang hatte er seine Hoffnungen auf das erste Quartal gesetzt. DuPont führe weiterhin „konstruktive“ Gespräche mit den Regulierungsbehörden, erklärte Breen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Abschluss des 130 Milliarden Dollar schweren Deals verzögert. Ursprünglich war er für das zweite Halbjahr 2016 erwartet worden.

Es wäre die größte Fusion in der Chemiebranche aller Zeiten. Doch die Regulierer nehmen den Zusammenschluss genau unter die Lupe. Nach diesem soll der neue Branchen-Gigant wieder in drei verschiedene Unternehmen aufgespalten werden, unter anderem eines, das sich auf die Agrarchemie konzentriert.

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Doch im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut sind auch andere Mega-Deals geplant, wie der Zukauf von Monsanto durch Bayer und die Übernahme der Schweizer Syngenta durch ChemChina.

Kosten im Zusammenhang mit der Dow-Fusion werden den Gewinn von DuPont im ersten Quartal um 18 Prozent schmälern, wie das Unternehmen erklärte. Der operative Gewinn soll sich dagegen – unter anderem dank Kostensenkungen – um acht Prozent erhöhen. Diese trugen auch im vierten Quartal zu einem Anstieg des operativen Gewinns um knapp 90 Prozent auf 451 Millionen Dollar bei. Der Umsatz sank dagegen um zwei Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar, vor allem wegen Schwächen im Agrarchemiegeschäft.

Quelle:  Handelsblatt Online
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