Einstiger Foto-Pionier: Kodak verlässt das Insolvenzverfahren

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Einstiger Foto-Pionier: Kodak verlässt das Insolvenzverfahren

Nach eineinhalb Jahren hat Kodak es geschafft und kann das Insolvenzverfahren verlassen. Der frühere Fotopionier ist stark geschrumpft und versucht sich nun als Spezialist für digitalen Druck.

Der angeschlagene US-Kamerapionier Eastman Kodak wagt dem Neuanfang. Das Unternehmen verlässt den Gläubigerschutz (Chapter 11) und stellt sich als eine auf Geschäftskunden konzentrierte Technologiefirma neu auf, wie Kodak am Dienstag mitteilte.

Das Unternehmen sei auf dem Weg zu rentablem Wachstum, sagte Kodak-Chef Antonio Perez. "Wir haben die richtige Technologie zur richtigen Zeit." Zuvor hatte der Konzern die Finanzierung seines Neustarts gesichert.

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Das drastisch geschrumpfte Unternehmen ist jetzt ein Spezialist für digitalen Druck. Die traditionsreiche Fotosparte hatte Kodak in dem Insolvenzverfahren in Teilen abgestoßen oder dichtgemacht.

Der Erfinder der Handkamera blickt auf eine mehr als 130-jährige Firmengeschichte zurück. Im harten Wettbewerb konnte das Unternehmen aber nicht Schritt halten, verpasste den digitalen Wandel und musste im Januar wegen erdrückender Pensionslasten Insolvenz anmelden.

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