
DüsseldorfDer Energiekonzern Eon kann wegen des verbesserten Gasgeschäftes im ersten Halbjahr dieses Jahres einen deutlich höheren Gewinn verbuchen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei voraussichtlich auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern - auch wegen der Belastungen aus dem beschleunigten Atomausstieg - 4,3 Milliarden Euro verdient. Der für die Dividende entscheidende nachhaltige Konzernüberschuss sei wohl auf 3,3 von 0,9 Milliarden Euro gestiegen.
Eon bekräftigte seine Anfang Juli angehobene Prognose, wonach im Gesamtjahr das Ebitda zwischen 10,4 und 11,0 Milliarden Euro liegen werde und der nachhaltige Überschuss zwischen 4,1 und 4,5 Milliarden Euro. Der Konzern legt seinen Halbjahresbericht am Montag vor. An der Börse legte die Eon-Aktie nach Bekanntgabe der Eckdaten zu und notierte am Vormittag 1,8 Prozent im Plus.
Ende Juli hatte die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) Eon herabgestuft. S&P senkte die Kreditwürdigkeit des Versorgers auf „A-/A-2“ von „A/A-1“. Der Versorger werde in den kommenden Jahren seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gegenüber 2011 wohl etwas nach oben schrauben können. Die Größenordnungen aus den Jahren zuvor werde Eon aber zumindest mittelfristig verfehlen.
























