Engpässe in Europa: Lego droht Klötzchenmangel im Weihnachtsgeschäft

Engpässe in Europa: Lego droht Klötzchenmangel im Weihnachtsgeschäft

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Engpass vor Weihnachten: Der dänische Spielzeugriese Lego hinkt mit seiner Produktion von Bauklötzchen der riesigen Nachfrage hinterher.

Der Weihnachtsmann könnte dieses Jahr einige Probleme beim Befüllen seines Sackes mit Lego-Spielzeug bekommen. Der gleichnamige dänische Konzern warnte vor Engpässen in Europa.

"Wir werden nicht in der Lage sein, die Aufträge von allen Kunden zum Jahresende zu erfüllen", sagte Lego-Sprecher Roar Trangbaek zu Reuters. Die Nachfrage sei außergewöhnlich groß und übersteige die Erwartungen des Konzerns wie der Kunden. Der Sprecher äußerte sich nicht dazu, welches Spielzeug und welche europäischen Länder betroffen sein könnten. Letztes Jahr war es unter anderem in Dänemark und Kanada zu leeren Regalen in den Spielzeugläden gekommen.

Gewinn der Lego Group weltweit

  • 2003

    Vor knapp zehn Jahren noch musste Lego einen Verlust von 119 Millionen Euro hinnehmen.

  • 2004

    Im Folgejahr übernahm der damals 36-jährige Jørgen Vig Knudstorp die Geschäftsführung. In seinem ersten Jahr hatte er mit einem Verlust von 241,2 Millionen Euro zu kämpfen.

  • 2005

    Danach gelang ihm und seinem Team, was zuvor unmöglich erschien: Er führte Lego zurück auf die Gewinnschiene. 28,7 Millionen Euro Gewinn spielte Lego 2005 ein.

  • 2006

    2006 ging es für Lego weiter bergauf. Knudstorp schaffte es, den Gewinn zu versechsfachen – 172,9 Millionen Euro betrug der Gewinn.

  • 2007

    Im Folgejahr stockte das Wachstum. Trotzdem blieb Lego noch ein Gewinn von 137,8 Millionen Euro.

  • 2008

    Daraufhin ging es für Lego weiter bergauf. 181,2 Millionen Euro betrug der Gewinn 2008.

  • 2009

    Das Knudstorp Lego auf den richtigen Kurs gebracht hatte, zeigte sich fünf Jahre nach seinem Amtsantritt. Er konnte den Gewinn nochmals erhöhen – auf 295,3 Millionen Euro.

  • 2010

    2010 betrug der Gewinn von Lego fast eine halbe Milliarde – 498,2 Millionen Euro strömten in die Kassen von Lego.

  • 2011

    Im Jahr darauf erwirtschaftete Lego einen Gewinn von 557,4 Millionen Euro.

  • 2012

    Auch 2012 ließ das Wachstum nicht nach. 752,1 Millionen Euro betrug der Gewinn.

  • 2013

    Knudstorps Kurs scheint nach wie vor der richtige zu sein. Auch 2013 konnte er den Gewinn erhöhen. Er bezifferte sich auf 819,9 Millionen Euro.

Laut Trangbaek werden in diesem Jahr die bereits eingegangenen Aufträge auf jeden Fall bearbeitet. Wer jetzt aber erst seine Bestellung abgebe, könnte leer ausgehen. Lego ist zum weltgrößten Spielzeug-Hersteller nach Umsatz aufgestiegen und hat den US-Wettbewerber Mattel mit den berühmten Barbie-Puppen hinter sich gelassen. Von Januar bis Juni stiegen die Erlöse des Familienunternehmens um 18 Prozent auf umgerechnet knapp 1,9 Milliarden Euro. Damit hatte Lego die Nase vorn und übertraf die 1,67 Milliarden Euro von Mattel und 1,3 Milliarden Euro des US-Monopoly-Anbieters Hasbro.

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Im vergangenen Jahr hatte die Firma mit Sitz in Billund rund 400 Millionen Euro in ihre Produktionsstätten gesteckt, um mehr Spielsteine herstellen zu können. Daneben bietet Lego auch Filme an, die teils mit dem Spielzeug in Verbindung stehen.

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