Ex-Porsche-Chef: Wiedeking will bei Manroland einsteigen

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Günther Bessinger, Managing Partner bei Niederwürschnitz, hat einen wohlhabenden Privatinvestor für sein Vorhaben gewonnen: den ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.

von Matthias Kamp

Der mittelständische Autozulieferer Niederwürschnitz Maschinenbau bietet mit um eine Fabrik des pleitegegangenen Druckmaschinenherstellers Manroland. Jetzt hat Günther Bessinger, Managing Partner bei Niederwürschnitz, einen wohlhabenden Privatinvestor für sein Vorhaben gewonnen: den ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking.

Zwei der drei Werke des pleitegegangenen Druckmaschinenherstellers Manroland sind verkauft. Bei der dritten Fabrik im sächsischen Plauen sind nach Angaben des Insolvenzverwalters Schneider & Geiwitz noch zwei Bieter im Rennen. Einer ist der mittelständische Autozulieferer Niederwürschnitz Maschinenbau in Passau. Seit Wochen kämpft das bayrische Unternehmen um den Zuschlag, doch bisher scheiterte eine Einigung am Preis.

Jetzt hat Günther Bessinger, Managing Partner bei Niederwürschnitz, einen wohlhabenden Privatinvestor für sein Vorhaben gewonnen: den ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Mit ihm rechnet sich Bessinger größere Chancen aus.

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Nach Informationen aus Branchenkreisen wollen beide zusammen für das Manroland-Werk in Plauen bieten. Dem Vernehmen nach geht es um einen Kaufpreis in Höhe von neun Millionen Euro. Bei Niederwürschnitz will man sich zu dem möglichen Einstieg Wiedekings nicht äußern.

Der Passauer Autozulieferer verspricht, er wolle alle 350 Arbeitsplätze in Plauen erhalten, falls er zum Zuge komme. Er werde auch die beiden anderen Manroland-Werke weiterhin mit Komponenten beliefern. Außerdem will Bessinger die Kapazitäten in Plauen für eine Fertigung von Autozulieferteilen nutzen. Die Diversifizierung sichere langfristig den Standort, heißt es bei Niederwürschnitz.

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Das Offenbacher Bogendruckmaschinenwerk von Manroland wurde inzwischen vom englischen Maschinenbauunternehmer Tony Langley gekauft. Der Brite übernimmt zudem 824 der einst 1760 Beschäftigten.

Am früheren Manroland-Standort Augsburg, wo Rollenoffsetdruckmaschinen gefertigt werden, war schon im Januar der Lübecker Mischkonzern Possehl eingestiegen. Er erwartet von seiner neuen Sparte einen jährlichen Umsatz von rund 300 Millionen Euro.

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