Ford-Deutschland-Chef Hermann: „Der Ausstieg von Großbritannien tut uns richtig weh“

Ford-Deutschland-Chef Hermann: „Der Ausstieg von Großbritannien tut uns richtig weh“

, aktualisiert 10. Juni 2017, 13:56 Uhr
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Der Konzern will seine Produktpalette zukünftig weiter ausbauen und bis 2021 zahlreiche Elektroautomodelle vorstellen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nicht nur politisch, sondern auch in der internationalen Autobranche sind die Folgen des Brexit zu spüren. Denn beim Autobauer Ford erzeugt der britische Austritt aus der Europäischen Union Kosten in Millionenhöhe.

BerlinDer angekündigte EU-Austritt Großbritanniens macht dem Autobauer Ford schwer zu schaffen. „Der Ausstieg von Großbritannien aus der Europäischen Union tut uns richtig weh“, sagte der neue Chef von Ford Deutschland, Gunnar Hermann, dem „Kölner Stadtanzeiger“ vom Samstag. Auf der Insel sei Ford Marktführer. Der Konzern müsse die Abwertung des Pfundes derzeit mit 600 Millionen Euro an Zusatzkosten ausgleichen.

Hermann kündigte an, sein Unternehmen wolle noch stärker auf Elektromobilität setzen. Der US-Autobauer wolle bis 2021 insgesamt 13 neue E-Modelle weltweit auf den Markt bringen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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