Fresenius und FMC: Gesundheitskonzern macht deutlich mehr Gewinn

Fresenius und FMC: Gesundheitskonzern macht deutlich mehr Gewinn

, aktualisiert 27. Oktober 2016, 07:39 Uhr
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Der Gesundheitskonzern konnte den bereinigten Gewinn um neun Prozent steigern.

Quelle:Handelsblatt Online

Fresenius hat seinen bereinigten Gewinn im ersten Quartal um neun Prozent gesteigert. Besonders beim Betrieb von Krankenhäusern liefen die Geschäfte gut. Auch bei der Konzerntochter FMC geht es bergauf.

FrankfurtGute Geschäfte beim Betrieb von Krankenhäusern und der Behandlung von Dialysepatienten bescheren dem Gesundheitskonzern Fresenius Rückenwind. Im dritten Quartal stieg der bereinigte Gewinn um neun Prozent auf 399 Millionen Euro, wie der Konzern aus dem hessischen Bad Homburg am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um sechs Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Die Sparte Kabi, die auf flüssige Nachahmermedikamente spezialisiert ist, wuchs im dritten Quartal zwar langsamer als zuletzt, entwickelte sich jedoch besser als vom Konzern bisher erwartet.

Für das Gesamtjahr passte Vorstandschef Stephan Sturm die Prognose deshalb leicht nach oben an. Der Gewinn vor Sondereinflüssen soll währungsbereinigt nun um zwölf bis 14 Prozent steigen, erklärte der Konzern. Bisher hatte der Konzern ein Plus von elf bis 14 Prozent vorhergesagt. Beim Umsatz erwartet Fresenius wie bisher einen währungsbereinigten Anstieg von sechs bis acht Prozent.

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Beim weltgrößten Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) geht es dank Einsparungen und Zukäufen bergauf. Der Überschuss legte im dritten Quartal um 27 Prozent auf 333 Millionen Dollar zu, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. FMC sei damit auf einem guten Weg, seine Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen, erklärte Vorstandschef Rice Powell. Der Umsatz 2016 soll währungsbereinigt um sieben bis zehn Prozent steigen, der Überschuss um 15 bis 20 Prozent.

Kürzungen im US-Gesundheitssystem hatten FMC in den vergangenen Jahren schwer zu schaffen gemacht. Powell reagierte darauf mit einem Sparprogramm und baute mit Hilfe von Zukäufen zudem das Geschäft rund um die Dialyse aus. 2016 profitiert FMC außerdem von leicht angehobenen Erstattungssätzen für staatlich krankenversicherte Patienten in den USA und geringeren Kosten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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