Friedrich Merz im Interview: "Wachsendes Interesse"

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Friedrich Merz im Interview: "Wachsendes Interesse"

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Friedrich Merz hat in Bonn und Marburg Jura studiert. Von 2000 bis 2002 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2005 ist er Partner der Kanzlei Mayer Brown

von Hans-Jürgen Klesse

Der Anwalt empfiehlt Renminbi-Anleihen.

WirtschaftsWoche: Herr Merz, warum ist es für deutsche Unternehmen interessant, Anleihen in Renmimbi aufzunehmen?

Merz: Das Währungsportfolio eines Unternehmens sollte der langfristigen Strategie folgen. Wer in China oder im asiatischen Raum wachsen will, für den bietet sich eine Diversifikation der Unternehmensfinanzierung in den Renminbi an. Allein an der Hongkonger Börse gibt es derzeit Renminbi-Emissionen im Gegenwert von rund einer Milliarde Euro pro Monat. Deutsche Unternehmen haben daran bisher nur einen Anteil von gut vier Prozent, aber der Anteil wird wachsen.

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Was ist zu beachten?

Neben den besonderen regulatorischen Anforderungen und den Währungsrisiken, die beachtet werden müssen, sollte die Anleihe ein Volumen mindestens im oberen zweistelligen Millionenbereich haben. Bei den üblichen Laufzeiten von drei bis fünf Jahren können die Finanzierungskosten für eine Renminbi-Anleihe je nach Bonität des Unternehmens auch geringfügig höher sein als die einer Emission in Euro oder US-Dollar. Für die meisten Unternehmen geht es aber um die Absicherung ihrer Geschäfte in Asien, und da sind Renminbi-Anleihen eine stabile Kalkulationsgrundlage.

Für welche Unternehmen kommen diese Anleihen infrage?

Grundsätzlich für alle, die in China Geschäfte machen oder in Ländern, mit denen China Währungsabkommen abgeschlossen hat.

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