Führungswechsel: Die Rolle des Josef Ackermann bei Siemens

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Führungswechsel: Die Rolle des Josef Ackermann bei Siemens

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Josef Ackermann

von Matthias Kamp

Es geht um Angst vor Einflussverlust, Eitelkeiten und alte Seilschaften. In der Konzernzentrale am Wittelsbacher Platz in München tobt ein beispielsloser Machtkampf.

Mit seinem Verlust an Einfluss in der deutschen Wirtschaft hat sich Josef Ackermann offenbar nie richtig abfinden können. Als der Schweizer im vergangenen Jahr den Chefsessel bei der Deutschen Bank freimachte und das Ruder an Anshu Jain und Jürgen Fitschen übergab, blieb sein einflussreichster Posten die Aufsichtsratsmitgliedschaft bei Siemens.

Als nun die Diskussion um die Führung des Münchner Technologieriesen lauter wurden, sah Ackermann seine Stunde gekommen: Er wollte Gerhard Cromme als Vorsitzenden des Aufsichtsrats beerben. Ackermann stärkte dem unter Druck geratenen Konzernchef Peter Löscher den Rücken und wollte ihn halten, berichten gut unterrichtete Kreise.

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Stattdessen, so das Kalkül des früheren Deutsche-Bank-Chefs, müsse Cromme fallen – und der Weg wäre frei für Ackermann als Nachfolger an der Spitze des Kontrollgremiums. Was Ackermann unterschätz hatte: Er als Aufsichtsratschef bei Siemens wäre der "worst case" für die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Grund: Ackermann gilt als konsequenter Sanierer mit wenig Interesse für Arbeitnehmerinteressen.

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