Geräte können überhitzen: Geschirrspüler-Rückruf kostet Hunderte Millionen Euro

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Geräte können überhitzen: Geschirrspüler-Rückruf kostet Hunderte Millionen Euro

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Bosch hat Ärger mit Spülmaschinen, die zwischen 1999 und 2005 hergestellt wurden. Die Geräte können in Brand geraten.

Der Hausgerätehersteller Bosch und Siemens (BSH) will sich nicht zu den Belastungen für das Unternehmen durch den massiven Rückruf von möglicherweise feuerfangenden Geschirrspülmaschinen äußern.

Nach Informationen des „Focus“ kostet die Sicherheitsmaßnahme das Unternehmen bis zu 700 Millionen Euro. Ein dafür verantwortlicher Manager habe diese Summe bei einer internen Krisensitzung in München vor wenigen Wochen genannt, berichtete das Magazin. Eine Unternehmenssprecherin dementierte die Zahl entschieden: „Das entbehrt jeder Grundlage, diese Größenordnung ist frei aus der Luft gegriffen“, sagte sie am Samstag.

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BSH machte im vergangenen Jahr 9,8 Milliarden Euro Umsatz. Das Konzernergebnis betrug 2012 rund 466 Millionen Euro. Der Hausgeräteproduzent hatte Ende August mitgeteilt, dass in Deutschland rund zwei Millionen Geräte der Marken Siemens, Bosch, Neff, Constructa und Junker+Ruh aus den Jahren 1999 bis 2005 wegen eines fehlerhaften Bauteils im schlimmsten Fall Feuer fangen könnten.

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Weltweit wurden rund fünf Millionen Geräte verkauft. In Deutschland sind laut BSH bisher 69 Zwischenfälle bekanntgeworden. Dem „Focus“-Bericht zufolge muss das entsprechende Ersatzteil nun erst wieder hergestellt werden, dafür seien auch Schulungen von Technikern erforderlich.

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