Gerresheimer mit weniger Gewinn: Verpackungshersteller setzt auf zweite Jahreshälfte

Gerresheimer mit weniger Gewinn: Verpackungshersteller setzt auf zweite Jahreshälfte

, aktualisiert 13. Juli 2017, 12:24 Uhr
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Der Verpackungshersteller hofft im zweiten Halbjahr auf steigende Gewinne.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Düsseldorfer Verpackungshersteller Gerresheimer hat in der ersten Jahreshälfte aufgrund schlechter Geschäfte in den USA Gewinnrückgänge verzeichnet. Das Unternehmen hofft für das zweite Halbjahr auf Besserung.

DüsseldorfMaue Geschäfte in den USA und Auftragsverschiebungen haben bei dem für die Pharma- und Kosmetikindustrie produzierenden Verpackungshersteller Gerresheimer auch im zweiten Quartal zu Einbußen geführt. Der scheidende Vorstandschef Uwe Röhrhoff hofft nun im zweiten Halbjahr auf Besserung, um seine Jahresziele zu erreichen. „Wir gehen davon aus, dass unser Geschäft insbesondere im vierten Quartal wieder deutlich anziehen wird.“

Röhrhoff, der Ende August das Unternehmen verlässt, rechnet im Gesamtjahr 2016/17 (per Ende November) aber nur noch mit einem marginalen Umsatzanstieg am unteren Ende der Prognosespanne auf 1,4 (Vorjahr: 1,375) Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) soll auf 320 (308) Millionen steigen, plus minus zehn Millionen Euro. Gerresheimer brauche eine starke zweite Jahreshälfte, wenn die Ziele erreicht werden sollen, kommentierte Sven Kürten von der DZ Bank.

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Im zweiten Quartal sanken die Erlöse um 2,2 Prozent auf 339,5 Millionen Euro, das bereinigte Ebitda ging um 6,1 Prozent auf 75,8 Millionen zurück. Netto sank der Gewinn sogar um 11,4 Prozent auf 30,4 Millionen Euro.

Gerresheimer hatte bereits zum Jahresauftakt die Unsicherheit seiner Kunden in den USA zu spüren bekommen, die sich wegen der fraglichen Zukunft von Obamacare mit Bestellungen zurückhielten. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die von seinem Amtsvorgänger Barack Obama eingeführte Gesundheitsreform aufzuheben. Bislang hat er sich mit seinen Umbauplänen von Obamacare aber nicht durchsetzen können.

Quelle:  Handelsblatt Online
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