Gesundheitskonzern: Fresenius weiter auf Erfolgskurs

Gesundheitskonzern: Fresenius weiter auf Erfolgskurs

, aktualisiert 20. Dezember 2011, 11:57 Uhr
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Die Forschungsarbeit zahlt sich für Fresenius aus - das Unternehmen steht gut da.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Gesundheitskonzern Fresenius blickt zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen hat nun seine Gewinnerwartung nach oben geschraubt. Bei der Tochter Fresenius Medical Care sieht es indes nicht ganz so gut aus.

Frankfurt/Bad HomburgDer Medizinkonzern Fresenius schraubt dank guter Geschäfte im vierten Quartal seine Gewinnerwartung herauf. Ohne Berücksichtigung einer Milliardenübernahme in den USA soll der Konzerngewinn in diesem Jahr währungsbereinigt um etwa 18 Prozent steigen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Bad Homburg mit. Im Vorjahr hatte Fresenius unter dem Strich 660 Millionen Euro verdient. Es ist bereits die zweite Anhebung der Prognose binnen weniger Wochen. Das geplante Umsatzplus von sechs Prozent dürfte den Angaben zufolge jedoch nur knapp erreicht werden.

Schwächer als erwartet schneidet die ebenfalls im Dax notierte Tochter Fresenius Medical Care ab: Bei dem Dialysespezialisten schlagen die Euro-Schwäche und zusätzliche Aufwendungen für Übernahmen negativ zu Buche. FMC senkte wegen des starken Dollar ihre Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr.

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Der Umsatz des stark in den USA vertretenen Unternehmens soll nun ein bis zwei Prozent unterhalb der bisher angepeilten Marke von 13 Milliarden US-Dollar (10,0 Mrd Euro) liegen. Das Konzernergebnis dürfte nur das untere Ende der Spanne von 1,070 bis 1,090 Milliarden Dollar erreichen, hieß es. Grund dafür sei vor allem eine deutliche Abschwächung des Euro und anderer Währungen gegenüber dem Dollar im vierten Quartal. Auch beim Gewinn schränkte FMC seine Schätzung ein: Das Konzernergebnis werde nun am unteren Ende der in Aussicht gestellten Spanne von 1,070 bis 1,090 Milliarden Dollar liegen.

FMC-Chef Ben Lipps sieht das Unternehmen gleichwohl auf Kurs: „Trotz großer Herausforderungen hat sich unser operatives Geschäft im Jahr 2011ausgezeichnet entwickelt. Wir sind auf einem sehr guten Weg bei der noch laufenden Umstellung auf das neue Pauschalvergütungssystem in den USA, dem deutlichen Ausbau unseres Geschäfts in allen Regionen und der Integration einiger bedeutender Akquisitionen.“

An der Börse kamen die Nachrichten aus dem Gesundheitskonzern nicht gut an: Die FMC-Aktie gab im Geschäft von Lang & Schwarz mehr als zwei Prozent nach. Fresenius verloren knapp ein Prozent, im Frühhandel der Frankfurter Börse sogar 1,5 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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