Gewinn bricht ein: Niedrige Ölpreise zwingen BP zum Sparen

Gewinn bricht ein: Niedrige Ölpreise zwingen BP zum Sparen

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Gewinneinbruch bei BP

Der britische Ölkonzern BP wappnet sich für eine längere Zeit anhaltend niedriger Ölpreise und will deshalb stärker sparen. Es sei wahrscheinlich, dass die Preise für Rohöl mittelfristig nicht groß steigen werden.

Der Ölpreisrutsch hat auch BP einen Gewinneinbruch eingebrockt. Der Überschuss fiel im vierten Quartal um 21 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. "Wir sind in einer neuen und herausfordernden Phase kurz- und langfristig niedriger Ölpreise. Unser Fokus muss nun sein, BP neu aufzustellen", sagte Konzernchef Bob Dudley am Dienstag. Das Überangebot auf dem Weltmarkt und die schwache Nachfrage führten zu Abschreibungen über 3,6 Milliarden Dollar vor allem auf Ölförderprojekte in der Nordsee und in Angola. Wie die Konkurrenz tritt auch der britische Konzern auf die Kostenbremse und kappt seine Investitionen dieses Jahr um 13 Prozent auf 20 Milliarden Dollar.

Trotz Sanktionen BP macht Geschäfte mit Rosneft

Trotz der politischen Spannungen macht der britische Energiekonzern BP Geschäfte mit dem russischen Staatsunternehmen. Besonders brisant: Dessen Chef steht auf der Liste der US-Sanktionen gegen Moskau.

Rosneft-Chef, Igor Sechin und BP-Russland-Chef, David Campbell unterzeichnen einen Milliardendeal. Quelle: REUTERS

Der Gewinnrückgang war aber nicht so stark wie am Markt befürchtet. Die Aktie legte daher im frühen Handel mehr als drei Prozent zu.

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Der gesamten Branche macht der rasante Preisverfall zu schaffen. Einsparungen haben auch bereits die US-Rivalen Exxon Mobil und Chevron sowie der britisch-niederländische Konkurrent Shell angekündigt. Der Durchschnittspreis für Öl der Sorte Brent sank im vergangenen Quartal um 30 Prozent.

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