GM-Tochter: Opel glänzt mit bestem Ergebnis seit vier Jahren

GM-Tochter: Opel glänzt mit bestem Ergebnis seit vier Jahren

, aktualisiert 08. Januar 2016, 15:27 Uhr
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Nach langen Jahren des Abstiegs scheint Opel sich wieder zu berappeln.

Quelle:Handelsblatt Online

In zehn europäischen Ländern ist Opel im vergangenen Jahr gewachsen und hat dort so viele Autos verkauft wie seit Jahren nicht mehr. Vertriebschef Peter Christian Küspert zeigt sich optimistisch – dank des neuen Astra.

DüsseldorfOpel hat trotz des Rückzugs aus dem russischen Markt im abgelaufenen Jahr europaweit so viele Autos verkauft wie seit vier Jahren nicht mehr. 2015 seien mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge vom Band zu den Kunden gerollt, 3,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist, teilte die GM-Tochter am Freitag mit. Damit seien Opel und die britische Schwester Vauxhall etwas stärker gewachsen als der europäische Gesamtmarkt, der Marktanteil liege bei 5,8 Prozent. Dieser habe in zehn Ländern zugelegt. Besonders gut verkauften sich der Mokka und der Corsa. Auch der Nutzfahrzeugverkauf legte zu, um 24 Prozent auf mehr als 100.000 Stück.

2011 hatte Opel nach jahrelanger Krise die Wende eingeleitet. Die Rüsselsheimer legten mit einem Sparprogramm die Grundlage für massive Investitionen der US-Mutter in neue Modelle der Europa-Tochter. Die Modelloffensive habe sich ausgezahlt, resümierte Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert. Die Rüsselsheimer seien zuversichtlich, den Erfolg 2016 fortschreiben zu können. „Ein Grund für unseren Optimismus ist der neue Opel Astra.“ Obwohl das Modell in den meisten europäischen Märkten erst seit November verkauft werde, gebe es bereits mehr als 80.000 Bestellungen.

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Opel hatte im März vergangenen Jahres wegen der Wirtschaftskrise in Russland den Rückzug aus dem dortigen Markt beschlossen. Langsam arbeiten sich die Hessen auch an die angepeilte Gewinnzone heran. Der Detroiter Mutterkonzern General Motors verringerte den Betriebsverlust im Europageschäft im dritten Quartal 2015 um 40 Prozent auf 231 Millionen Dollar. Nach neun Monaten stand noch gut eine halbe Milliarde Dollar Verlust in den Büchern, etwa halb soviel wie vor Jahresfrist.

Quellle:  Handelsblatt Online
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