Großbank: Großbritannien will komplett bei Lloyds aussteigen

Großbank: Großbritannien will komplett bei Lloyds aussteigen

Die britische Regierung will sich im Frühjahr 2016 komplett von ihren Anteilen an der einst mit Steuergeldern vor der Pleite geretteten Großbank Lloyds trennen.

Die britische Regierung treibt ihren Ausstieg bei der staatlich geretteten Großbank Lloyds voran. In den kommenden Monaten wolle der Staat die letzten von ihm noch gehaltenen Anteilsscheine verkaufen, kündigte das Finanzministerium am Montag in London an. Dabei sollen diesmal auch Kleinanleger profitieren. Ihnen sollen im Frühling Aktien im Wert von mindestens zwei Milliarden Pfund mit einem Abschlag von fünf Prozent auf den Marktpreis angeboten werden. Zudem sollen sie eine Bonusaktie für zehn Einzelanteilsscheine bekommen, wenn sie ihre Papiere mehr als ein Jahr lang halten.

Diese Ex-Goldman-Banker stehen an der Spitze von Politik und Wirtschaft

  • Marcus Schenck

    Ab Mai 2015 neuer Finanzvorstand bei der Deutschen Bank

  • Carsten Kengeter

    Ab Mai neuer Chef bei der Deutschen Börse

  • Dorothee Blessing

    Seit Juli 2014 Spitzenjob im Europageschäft bei JP Morgan

  • Theodor Weimer

    Seit 2009 Vorstandsvorsitzender bei der Hypovereinsbank

  • Mario Draghi

    Seit Ende 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank

  • Mark Carney

    Seit Sommer 2013 ist der Kanadier Chef der Bank of England

  • Paul Achleitner

    Seit 2012 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank

  • Gary Gensler

    Von 2009 bis 2014 Chef der US-Wertpapieraufsicht CFTC

  • Philip Murphy

    Von 2009 bis 2013 US-Botschafter in Deutschland

  • Hank Paulson

    Von 2006 bis 2009 Finanzminister der Vereinigten Staaten

  • Robert Rubin

    Von 1995 bis 1999 Finanzminister der Vereinigten Staaten

  • William Dudley

    Seit 200 Präsident der Federal Reserve Bank of New York

Der britische Staat hatte Lloyds in der Finanzkrise 2008 mit 20 Milliarden Pfund gerettet und im Gegenzug fast 40 Prozent der Anteile erhalten. Inzwischen hat die Regierung mehrfach Aktienpakete mit Gewinn verkauft. Derzeit halten die britischen Steuerzahler noch knapp zwölf Prozent der Lloyds-Anteile.

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Allerdings gingen die bislang verkauften Papiere nur an institutionelle Anleger, die sich seitdem über kräftige Kursgewinne freuen. Im vergangenen Jahr hatte Lloyds erstmals seit vier Jahren wieder einen Gewinne erwirtschaftet.

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