Guter Jahresstart: Geschäfte von Wacker Chemie kommen allmählich in Fahrt

Guter Jahresstart: Geschäfte von Wacker Chemie kommen allmählich in Fahrt

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Der Spezialchemiekonzern Wacker kommt langsam wieder auf die Beine. Der Umsatz legte im vergangenen Quartal um acht Prozent auf 1,16 Milliarden Euro zu.

Das vergangene Jahr ist für Wacker Chemie eher unerfreulich gewesen. Zum Start ins Jahr 2014 lief es für die Bayern wieder besser.

Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie hat zum Jahresstart deutlich mehr Produkte verkauft und auch dank Sonderzahlungen einen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht. Unter dem Strich verdiente der Münchner Konzern im ersten Quartal gut 64 Millionen Euro, vor einem Jahr standen nur magere 5 Millionen in den Büchern.

Wacker Chemie profitierte unter anderem von hohen Sonderzahlungen im Zusammenhang mit der Auflösung von Verträgen für Solarsilizium. Den Ausblick für dieses Jahr bestätigte das Unternehmen. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, der Gewinn umso deutlicher wachsen.

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„Wacker ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet“, sagte Vorstandschef Rudolf Staudigl. Die Nachfrage sei in allen Geschäftsbereichen spürbar gewachsen. Zudem habe der Preisdruck in einer Reihe von Geschäften nachgelassen. Speziell bei Solarsilizium sieht Wacker bessere Preise als vor einem Jahr.

Die Zuversicht für die kommenden Monate sei durch die Entwicklung im ersten Quartal und die aktuelle Auftragslage weiter gestärkt worden, erklärte er. Der Solarmarkt dürfte sein Wachstum fortsetzen und die Preise für Reinstsilizium dürften sich hier leicht erholen. Im Halbleitergeschäft dürfte der Preisdruck hingegen weiter anhalten.

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Fachleute hatten mit einem etwas schwächeren Umsatzplus, dafür mit etwas mehr Gewinn gerechnet. DZ-Bank-Experte Peter Spengler führte dies auf höhere Rohstoff- und Lohnkosten zurück. Nachdem Wacker-Aktien zum Wochenausklang zugelegt hatten, standen sie am Montag im frühen Handel unter Druck und gaben mehr 2 Prozent nach.

Wacker beschäftigt nach einer Übernahme nun weltweit fast 16 800 Menschen. Asien ist für das Unternehmen die mit Abstand wichtigste Absatzregion, der größte Standort mit rund 10 000 Beschäftigten steht im bayerischen Burghausen.

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