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24.04.2012

Hauptversammlungen: Wo Aktionäre streiten

Auf Hauptversammlungen wird es ungemütlich. Nach dem Aktionärsaufstand bei Citigroup und Barclays Bank droht auch der Deutschen Bank Ärger mit den Anteilseignern. Auf welchen Hauptversammlungen es noch rumort.

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Citigroup Logo Quelle: dapd
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Citigroup

Es war ein bislang einmaliger Vorgang: Vikram Pandit, langjähriger Chef der US-Großbank Citigroup, muss um sein Jahresgehalt von 14,9 Millionen Dollar bangen. Der Frust bei den Citigroup-Aktionären sitzt tief. Denn während das Gehalt des Bankchefs im vergangenen Jahr hochgeschnellt war, mussten die Anteilseigner horrende Verluste verkraften. Auf der Hauptversammlung der Bank lehnten daher 55 Prozent der Aktionärsstimmen das Millionengehalt ab. Dabei hatte Pandit, der als Sanierer zur Citigroup geholt wurde, 2010 auf sein Gehalt verzichtet, weil die einstige Perle der US-Bankenwelt Milliardenhilfen der Regierung benötigte.

Aber nicht nur in den USA, wo die Offenlegung der Managergehälter erst seit ein paar Jahren vorgeschrieben ist, gibt es Streit mit den Aktionären. Auch in Deutschland dürfte es auf einigen Hauptversammlungen krachen…

Bild: dapd
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