HeidelbergCement : Schlechtes Wetter, schlechte Quartalszahlen

HeidelbergCement : Schlechtes Wetter, schlechte Quartalszahlen

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HeidelbergCement blickt weiter positiv aufs Geschäftsjahr 2017.

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal von einer besseren Nachfrage vor allem in Nordamerika und Europa profitiert. Aber höhere Energiekosten und schlechte Wetterbedingungen ließen den Gewinn sinken.

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im ersten Quartal wegen Preisrückgängen in Schwellenländern entgegen der Markterwartung operativ weniger verdient. Auf vergleichbarer Basis, also einschließlich des Mitte 2016 übernommenen italienischen Produzenten Italcementi, sank der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen um drei Prozent auf 383 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Höhere Energiekosten, schlechte Wetterbedingungen und ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien und Ghana drückten auf die Bilanz von HeidelbergCement. Das Ergebnis in Europa und Nordamerika sei zwar trotz der wetterbedingt flauen Baukonjunktur deutlich gestiegen. Doch Preisrückgänge in den wichtigen Märkten Indonesien und Ghana sowie leicht höhere Energiekosen belasteten.

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Von Januar bis März ging der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 2 Prozent auf 383 Millionen Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung mitteilte. Der Jahresüberschuss soll vor Sondereffekten deutlich, also zweistellig, verbessert werden. "Wir blicken weiterhin verhalten zuversichtlich auf das Jahr 2017", erklärte Vorstandschef Bernd Scheifele.

Der Umsatz verharrte mit knapp 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Verlust von 70 Millionen Euro. Das waren 2 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Das erste Quartal ist bei Baustoffkonzernen traditionell das schwächste Jahresviertel. Die Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigte das Unternehmen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg auf 405 Millionen Euro gerechnet.

Das Auftaktquartal vor Jahresfrist war bei dem Hersteller von Zement, Sand und Beton zudem ungewöhnlich stark ausgefallen wegen der lebhaften Baukonjunktur und niedrigerer Energiekosten.

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